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Sommerhäuser - [DE] DVD

Sommerhäuser - [DE] DVD
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Art.Nr.: 627989
Sommerhäuser - [DE] DVD

627989 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch
Untertitel: D
Länge: 89 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Wendecover; Audiodeskription; Interviews Cast & Crew

 

Originaltitel: Sommerhäuser
Filmlänge: DVD 87 Min. ohne Abspann
Regie: Sonja Maria Kröner
Musik:  
Darsteller: Günther Maria Halmer, Ursula Werner, Laura Tonke, Thomas Loibl, Elliott Schulte, Mavie Hörbiger, Inge Maux, Astrid Polak, Christine Schorn, Emilia Pieske, Anne-Marie Weisz, Jonathan Bähr, Sofia Weisz, Grischa Huber, Peter Clös, Johannes Silberschneider
  Deutschland 2017


SOMMERHÄUSER

Zum letzten Mal kommen drei Generationen der Großfamilie nach dem Tod von Uroma Sophie auf deren weitläufigem Gartengrundstück am Rand von München zusammen, um dort in den Ferienhäusern gemeinsam den Urlaub zu verbringen. Diesen Sommer im Jahr 1976 ist alles anders, nicht nur wegen der Trauer um Sophie. Eine seltsam bedrückende Stimmung liegt in der Luft. Ganz in der Nähe wird die Leiche eines tagelang vermißten Mädchens gefunden, allerdings fehlen Hände und Füße. Die Erwachsenen sind beunruhigt, die Kinder stöbern abenteuerlustig im Gebüsch nach den abgetrennten Körperteilen. Trotzdem kommen alle schnell in ihre gewohnten Routinen, jeder findet seinen Platz, genau wie jedes Jahr. Gestört wird die grüne Idylle von Motorsägen und Wespen. Beim letzten Unwetter hat der Blitz den großen alten Baum niedergestreckt und um ein Haar das Haus zertrümmert. Während die Männer Kleinholz machen, zimmert der 12jährige Lorenz mit Kumpel Frank am Baumhaus. Nervige kleine Schwestern haben in der Jungsfestung nichts verloren. Die Wespenplage jedoch spornt die Kinder zu einem mit allen Waffen ausgefochtenen Wettbewerb an, wer die meisten der gefährlichen Insekten tötet.
Die Erwachsenen frönen ihren individuellen Vergnügungen. Dabei gehen die Ansichten weit auseinander, nicht nur zwischen den Generationen. Die ältliche Tante Mathilde stößt mit ihrer Vorliebe für FKK auf wenig Gegenliebe. Der verschrobene Opa will nicht einsehen, daß er manches nicht mehr so kann wie früher. Die Mütter Eva und Gitti lästern böse übereinander, und ihre Töchterchen machen sich ihren eigenen Reim aus aufgeschnappten Bemerkungen.
Das Gezicke schaukelt sich zu wüstem Streit hoch. Die gereizte Stimmung überträgt sich vom einen zum anderen. Die Eskalation jahrelang schwelender Konflikte entzündet sich an einer weitreichenden Entscheidung. Die Absicht, das Grundstück zu verkaufen, entzweit die Verwandtschaft. Die einen hängen an dem Garten, die anderen mochten ihn noch nie. Vor allem aber geht es darum, wer welchen Anteil vom Erlös des Erbes erhalten soll. Die Neiddebatte ist in vollem Gang. Mit Sophie hat auch der gute Geist die Welt verlassen, welcher die Großfamilie zusammengehalten hatte.

Die Ausstattung hat jede Menge häßlicher Alltagsgegenstände aus den 1970er Jahren herbeigeschafft. Wohnungseinrichtung, Gartenutensilien, Klamotten, Autos, sogar der rote Kaugummiautomat und die gelbe Telefonzelle lassen nostalgische Erinnerungen aufkommen. Das war die Zeit, in der Jungen im Sommer noch richtige kurze Hosen trugen. Statt per Smartphone verständigten sich die Kids über klobige Handfunkgeräte mit sperrigen Antennen, deren Rauschen und Knacksen gleichermaßen nervig und vertraut in den Ohren klingt.
Die Erzählweise fängt viele einzelne Augenblicke ein. Über den Sommer hinweg reihen sich Eindrücke vom Gemeinschaftsleben auf dem Gartenareal aneinander. Filmemacherin Sonja Maria Kröner setzt die flimmernde Atmosphäre von Hitze und Gewitterregen ins Bild. Es ist eine Koexistenz von Entspannung, Eigenbrötelei, Streit, gespielter Harmonie und noch etlichen anderen Stimmungen. So wirklich herzlich ist das Verhältnis unter den Familienmitgliedern nicht. Trotz Animositäten, Ignoranz, Heuchelei stellt niemand das alljährliche Ritual des Urlaubs im Garten in Frage.
Fragwürdig bleibt für den Zuschauer, weshalb so viele Szenen mit verwackelter Handkamera gefilmt werden mußten. Außenaufnahmen mit Sonnenlicht erfordern solides handwerkliches Können. Auch da wurde so amateurhaft gearbeitet, daß die grell belichteten Bilder kaum ansehbar sind. Das ärgerliche Ergebnis ist eine Respektlosigkeit gegenüber den würdevollen Schauspielern. Unter denen sind besonders die älteren Damen hervorzuheben. Ursula Werner, Inge Maux, Astrid Polak und Christine Schorn spielen ihre Rollen so wunderbar und mit so großer Klasse, daß frisches Blut wie Elliott Schulte, der den herrlich mißmutigen Teenager spielt, wohl noch eine Weile warten muß. (Elfriede Linnekogel)

 


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