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Vitus - [DE] DVD

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Art.Nr.: 662379
Vitus - [DE] DVD

662379 DE
Tonspur: Deutsch / Schweizerdeutsch
Untertitel: D
Länge: 115 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Making of "Die Vitusmacher", Interview mit Bruno Ganz, entfallene Szenen, Castingvideo Teo Gheorghiu

 

Originaltitel: Vitus
Regie: Fredi M. Murer
Musik: Mario Beretta
Darsteller: Bruno Ganz, Teo Gheorghiu, Julika Jenkins, Urs Jucker, Fabrizio Borsani, Eleni Haupt, Daniel Rohr, Norbert Schwienteck, Kristina Lykowa, Tamara Scarpellini
  Schweiz 2006


VITUS

Wunderkind Vitus spielt schon mit 5 Jahren zauberhaft Klavier. Aus dem Kindergarten muß er herausgenommen werden, weil er statt zu spielen nur Bücher liest und die anderen Kinder mit seinem geballten Wissen verängstigt. Dem leidenschaftlichen Musikgenie ist das nur recht, so kann er zuhause ausgiebig am Klavier üben. Dann verliebt sich der Knirps in seine Babysitterin Isabel. Nachdem die Teenagerin aber nicht mehr kommen darf, weil sie zu viel Unsinn mit dem Jungen angestellt hat, reagiert Vitus rebellisch.
Am liebsten ist Vitus bei seinem Großvater. Der Sargtischler bietet mit seinem Haus und der Holzwerkstatt auf dem Land für den Jungen ein Refugium vor der ständig fordernden Mutter. Seine englische Mutter Helen will aus ihrem begabten Sohn mit aller Gewalt einen großen Konzertpianisten machen. Der lebenskluge Großvater, ein gemütlicher Mann, der durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist, wird für Vitus zum prägenden Vorbild. Stets hat er ein offenes Ohr für die kleinen und großen Sorgen seines Enkels. In seiner Schreinerei bastelt er mit dem Jungen an Fluggeräten. Fledermäuse sind Vitus' Lieblingstiere. Ein bißchen hat er den Hang zu technischen Tüfteleien wohl auch von Vater Leo, der in der Entwicklung von Hörgeräten arbeitet. Doch Leo ist viel zu sehr mit seiner steilen Karriere in der Firma beschäftigt, als daß er wirklich realisieren könnte, was mit seinem Sohn vor sich geht.
Mit 12 Jahren hat Vitus genug von dem ewigen Druck und der ehrgeizigen Erwartungshaltung seiner Mutter. Seine Intelligenz ist eine Qual, denn überall eckt er damit an; besonders in der Schule, wo man ihm nahelegt, gleich die Matura Prüfung abzulegen und auf die Uni zu wechseln. Was er beruflich einmal werden will, weiß Vitus nicht. Er wünscht sich nur, jemand anderes zu werden - ein ganz normaler Junge zu sein! Der Traum, auf Flügeln zu entfliehen, endet mit dem sehr realen Absturz des selbstgebauten Flugdrachens. Vitus bleibt unverletzt, aber durch eine Gehirnerschütterung hat er alle seine Begabungen verloren, die ihm so zur Last gefallen waren. Auch das Klavierspielen ist ihm entfallen. Mutter Helen ist bestürzt und total frustriert. Aber Vitus kann endlich ein normales Leben führen: in eine normale Schule gehen, wie ein normales Kind spielen, coole Klamotten anziehen statt spießige Anzüge, Hip Hop CDs hören statt schwere Klassik.
Dann gerät die Firma, in der Leo arbeitet in finanzielle Schwierigkeiten. Papas Job ist in Gefahr. Und der geliebte Großvater steckt auch in Geldnöten. Nur ein Genie wie Vitus könnte jetzt die rettende Strategie entwickeln...

Vitus verblüfft seine Umwelt mit einem Benehmen, das den Zuschauer vergnüglich schmunzeln läßt. Der Junge ist allen überlegen. Die kühle Abgeklärtheit, mit der er den Erwachsenen den Spiegel vorhält, wird von den Betroffenen als frech empfunden, ist aber einfach nur genial witzig. Es ist eine wahre Freude, wie der schlaue Bub seine Mitmenschen in die Tasche steckt. Das ist eine wunderbar märchenhafte Geschichte über ein hochbegabtes Kind, das sich mit einem Geniestreich dem Druck entzieht, an dem es zu zerbrechen droht. Nur in einer Sache stößt Vitus an unüberwindliche Grenzen: Gegen Liebeskummer liefert keine noch so hohe Intelligenz ein Rezept.
Regisseur und Autor Fredi Murer schrieb mit "Vitus" eine Geschichte für Kino von Weltformat. Ihm gelang auch das Wunder, für die Filmrolle tatsächlich in der Schweiz einen Jungen zu finden, der sensationell Klavier spielt und neben Schweizerdeutsch fließend Englisch spricht. Teo Gheorghiu ist die Inkarnation des Vitus, der ursprünglich nur eine erfundene Figur in Murers Skript gewesen war. In zartem Alter selbst schon an einer Londoner Musikschule in der Ausbildung zu einem Meisterpianisten, kann der vielseitig begabte Teo sich perfekt in Vitus hineinversetzen. Auch sein jüngeres Pendant Fabrizio Borsani mit den tiefgründigen Kulleraugen als kleiner Vitus ist bestechend.
Der großartige Bruno Ganz spielt den charmanten Großvater, in dem das Kind noch lebendig ist. Der bescheidene Handwerker hat das Träumen nie verlernt. Seine Fantasie verschafft ihm den Zugang zu der Innenwelt des Enkelsohns. Niemand außer ihm versteht den ungewöhnlichen Jungen so gut. Die beiden sind ein verschworenes, schelmisches Gespann. Wie sollten auch die Eltern Verständnis für ihren Sohn entwickeln, wo sie so mit ihrem Ego beschäftigt sind und trotz großer Liebe in der Ehe völlig aneinander vorbeileben? Wunderkind Vitus verzückt mit der unvergleichlichen Brillanz eines Diogenes. (Pino DiNocchio)

 


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