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Paulas Geheimnis - [DE] DVD

Paulas Geheimnis - [DE] DVD
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Art.Nr.: 668119
Paulas Geheimnis - [DE] DVD

668119 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 90 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Making of, Interviews, entfallene Szenen, Schulmaterial

 

Originaltitel: Paulas Geheimnis
Regie: Gernot Krää
Musik:  
Darsteller: Thelma Heintzelmann, Vincent Paul de Wall, Constanze Spanger, Albert Berisa, Jülide Girisken, Claudia Michelsen, Christian Leonard, Jürgen Vogel, Karina Krawczyk
  Deutschland 2006


PAULAS GEHEIMNIS

Ihr Tagebuch ist Paulas beste Freundin. Seit sie von den Menschen enttäuscht wurde, vertraut die Elfjährige ihre Geheimnisse lieber nur noch dem sorgsam gehüteten Papier an. Paulas reiche Eltern haben sowieso nie Zeit für ihre Tochter, sie arbeiten pausenlos, um immer noch mehr Geld zu scheffeln. Also schreibt das Mädchen ihre Sorgen und Wünsche im Tagebuch an ihren imaginären Traumprinzen.
Kurz vor den Sommerferien wird Paula in der U-Bahn von rumänischen Klaukindern beraubt. Der Verlust des Handys ist nicht tragisch, Papa kauft ihr sofort ein neues. Wirklich schlimm ist, daß die Diebe auch Paulas Tagebuch aus dem Rucksack gezogen haben.
Mitschüler Tobi hat den Diebstahl beobachtet. Er findet auch eine Spur zu den Tätern. Der pfiffige Junge schlägt Paula vor, ihr bei der Wiederbeschaffung ihres Tagebuchs behilflich zu sein, wenn sie im Gegenzug mit ihm Englisch übt, damit er die Nachprüfung schafft - seine letzte Chance, nicht vom Gymnasium zu fliegen. Außerdem steht er auch ein bißchen auf sie. Daß Paula aus reichem Elternhaus kommt und er nur der Sohn eines einfachen Hausmeisters ist, stört Tobi eigentlich nicht. Paula hingegen findet den Kerl blöd und will eigentlich nichts mit ihm zu tun haben.
Tobis Eltern fahren kurzerhand allein in den Urlaub, weil sie von dem ständigen Gezänk der Kinder abgenervt sind. Tobi und Schwester Jenny lassen sie einfach während der Ferien allein zu Hause. Paula allerdings soll ins Luxus-Feriencamp auf einem Schloß fahren. Ganz clever schickt Tobi einfach seine nervige Schwester an Paulas Stelle in das Camp für reiche Zicken, und Paula quartiert sich bei ihm ein. Nun haben die beiden freie Bahn zur Jagd auf die Taschendiebe. Recht schnell hat das Duo die rumänischen Kinder Radu und Ioana gestellt. Als sie aber erfahren, wie übel es den illegal nach Deutschland geschleusten Kindersklaven geht, sind sie sehr betroffen. Die Kinder werden von den erwachsenen Bandenchefs mißhandelt, wenn sie nicht genug Beute von ihren Raubzügen durch Straßen und U-Bahnen mitbringen. Sie riskieren viel, um Paula ihr Tagebuch zurückzubringen. Für Tobi und Paula ist danach klar, daß ihre Mission noch nicht abgeschlossen ist. Sie sind fest entschlossen, Radu und Ioana zur Flucht vor den Sklavenhaltern zu verhelfen...

Die sozialen Klassenunterschiede zwischen den Familien der beiden Kinder stehen hier durchgängig im Vordergrund. Dabei sind bei beiden unabhängig von den finanziellen Verhältnissen die Eltern nicht gerade rühmlich. Paulas Eltern hören ihr nie zu, sie glauben, alle Zuwendung durch Geld und materielle Güter ersetzen zu können und verlieren schließlich regelrecht den Bezug zur Wirklichkeit. Tobis Eltern sind ordinär und verantwortungslos, der Vater lästert sogar darüber, daß sein Sohn aufs Gymnasium geht und einen besseren Beruf anstrebt. Im Verlauf ihres Ferienabenteuers überwinden Paula und Tobi die augenfälligen Unterschiede, die sie aus ihren Familien mitbringen.
Der dritte Aspekt, welcher die zwei Schüler näher zusammenrücken läßt, ist das traurige Schicksal der rumänischen Kinder. In vielen deutschen Städten hält das organisierte Verbrechen Kindersklaven, die zum Klauen gezwungen werden. Durch Bestrafungen und Mißhandlungen brutal eingeschüchtert, wagen es die Kinder nicht wegzulaufen. Polizei und Jugendbehörden bleiben untätig. Die skandalösen Zustände und die Hintergründe für die behördliche Duldung dieser Kindersklaverei werden in dem Film nicht näher erklärt. Statt dessen präsentiert der Film ein mehr als unrealistisches Happy End. Man sollte die jungen Zuschauer nicht für so blöd halten, daß sie die Zusammenhänge solcher Probleme nicht verstehen würden. Es gibt keine Superhelden und Traumprinzen, welche die rumänischen Klaukinder aus der Sklaverei in Deutschland befreien. So ist das Problem nicht zu lösen. Es ist indessen wichtig, Kinder dazu zu ermutigen, daß sie in Not befindlichen Gleichaltrigen helfen, auch wenn sie dabei auf sich allein gestellt sind und von Erwachsenen keine Unterstützung erhalten. Kinder müssen sehr klar erfahren, daß in solchen Fällen Polizei, Behörden und erwachsene Vertrauenspersonen kläglich versagen. (Pino DiNocchio)

 


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