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Glaubensfrage - [Doubt] - [UK] DVD englisch

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Art.Nr.: 682348
Glaubensfrage - [Doubt] - [UK] DVD englisch

682348 UK
Tonspur: Englisch
Untertitel: E + 9 weitere
Länge: 103 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Feature Commentary with Writer/Director John Patrick Shanley; Doubt: From Stage To Screen; Scoring Doubt; The Cast Of Doubt; The Sisters Of Charity

 

Originaltitel: Doubt
Regie: John Patrick Shanley
Musik: Howard Shore
Darsteller: Meryl Streep, Philip Seymour Hoffmann, Amy Adams, Joseph Foster, Viola Davis, Mike Roukis, Lloyd Clay Brown, Carrie Preston, John Costelloe
  USA 2008


GLAUBENSFRAGE - Doubt

Ein Jahr nach der Ermordung von Präsident Kennedy sind die Katholiken in den Vereinigten Staaten immer noch in resignativer Schockstarre. Father Flynn versucht seiner Gemeinde in seinen Predigten Mut zu machen. Als Geistlicher und einer der wenigen männlichen Lehrer an der von Nonnen betriebenen St. Nicholas School in der Bronx möchte Flynn eine moderne Pädagogik einführen.
Der streng konservativen Rektorin Schwester Aloysius ist das ein Dorn im Auge, daß der fortschrittliche Priester ihr System von Zucht und Ordnung in Frage stellt. So stachelt sie die junge, unerfahrene Geschichtslehrerin Schwester James an, die Augen für alles offen zu halten, was der Disziplin nicht genügt.
Voreilig berichtet Schwester James von einer verdächtigen Beobachtung: Father Flynn scheint dem Schüler Donald Miller, dem ersten und einzigen Neger an der ehrwürdigen katholischen Schule, besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Schwester Aloysius und Schwester James stellen Flynn zur Rede, sie nehmen ihn sozusagen ins Gebet. Flynn reagiert kompromittiert, klärt aber dann den fraglichen Sachverhalt zu seiner Entlastung auf, was jedoch negative Konsequenzen für Donald nach sich zieht.
Schwester Aloysius gibt sich mit der Erklärung nicht zufrieden, sie glaubt Flynn nicht. Sie bohrt weiter in der Sache herum und schaltet Donalds Mutter ein. Sie redet Mrs. Miller ein, etwas im Verhältnis zwischen Flynn und ihrem Sohn sei nicht in Ordnung. Mrs. Miller versteht sehr wohl, was die Rektorin meint, aber als Mutter sieht sie die Dinge aus einer anderen Sicht. Von ihr kann Aloysius keine Unterstützung in ihrem Kreuzzug gegen den unbequemen Priester erwarten. Obwohl es keinerlei Beweise gibt, hält Schwester Aloysius verbissen an ihrer Behauptung fest, Father Flynn würde die Jungen unsittlich anfassen. Sie will nicht eher Ruhe geben, bis sie den Priester aus ihrer Schule vertrieben hat, selbst wenn sie dafür lügen muß...

Die Spitzenschauspieler Meryl Streep und Philip Seymour Hoffmann liefern sich ein eisenhartes verbales Psychoduell. Regisseur John Patrick Shanley bringt eine stark autobiografisch geprägte Geschichte vom Bühnenstück zur Leinwand.
Father Flynn will die angestaubte Schule modernisieren, er vertritt eine Pädagogik der verständnisvollen Hingabe zu den Schülern. Das kollidiert mit den rigiden Erziehungsmethoden, welche Schwester Aloysius unbedingt bewahren möchte. Der spartanische Geist der katholischen Schule, wo jedes persönliche Bedürfnis und jede Freude am Leben unterdrückt wird, zeigt sich im Alltag der Nonnen. In ihrem Speiseraum herrscht klösterliche Stille und Bescheidenheit, während gegenüber Father Flynn mit seinen männlichen Kollegen fröhlich bei Tisch sitzt.
Der Schüler Donald Miller gerät nun zwischen diese Fronten. Nicht nur steht er als erster Schwarzer im Jahr 1964 unter besonderem Druck sich bewähren zu müssen, der Junge leidet auch unter schwierigen Familienverhältnissen, nämlich einem prügelnden, autoritären Vater. Father Flynn weiß um die prekäre Situation und möchte Donald helfen und ihn schützen, damit er die Schule schafft. Das jedenfalls gibt er als Erklärung für seine besondere Fürsorglichkeit ab. Von solcher individueller Förderung einzelner Schüler will Schwester Aloysius nichts wissen. In ihrer Ablehnung einer humanen Erziehung schießt sie sich auf das Ziel ein, den Priester zu beseitigen, welcher ihre Autorität als Rektorin untergräbt. Dabei steigert sie sich in die haltlose Behauptung hinein, Flynn würde Jungen mißbrauchen. Dieser Vorwurf wiegt schwer. Doch Flynn ist nicht bereit, sich gegen etwas zu verteidigen, was er nicht getan hat.
Der Mißbrauch von Jungen durch katholische Priester war in den 1960er Jahren ein streng geheim gehaltenes und verschwiegenes Thema. Niemand hätte gewagt, so einen Skandal auszusprechen. Im Konflikt zwischen Flynn und Aloysius ist der Verdacht ein Instrument der Erpressung. Es bleibt für den Zuschauer eine Glaubensfrage, ob Flynn am Ende doch mehr getan hat, als ein liberaler, verständnisvoller Pädagoge zu sein. Gewiß jedoch ist, daß Schwester Aloysius sich als abscheuliche Person offenbart. Um ihre Position als autoritäre Schulleiterin in einem System von Gehorsam und Einschüchterung gegenüber den modernen Ideen des Priesters zu verteidigen, versündigt sie sich wider besseren Wissens der Verleumdung und des falsch Zeugnis Redens. (Pino DiNocchio)

 


© 1999-2018 by TAMINGO Media Publishing

Diesen Film gibt es auch in anderen Editionen:

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