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Knowing - [CH] DVD

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Art.Nr.: 682269
Knowing - [CH] DVD

682269 CH
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: D
Länge: 118 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Audiokommentar von Regisseur Alex Proyas, Making of, Visionen der Apokalypse

 

Originaltitel: Knowing
Regie: Alex Proyas
Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Nicolas Cage, Chandler Canterbury, Rose Byrne, Lara Robinson, Ben Mendelsohn, Nadia Townsend, Alan Hopgood, Danielle Carter
  USA 2008


KNOWING

Bei der Einweihung eines Schulneubaus wird im Jahr 1959 ein Behälter mit Briefen im Boden versenkt, in denen die Schulkinder ihre Zukunftsvorstellungen von der Welt in 50 Jahren beschreiben.
Exakt 50 Jahre später wird bei der Jubiläumsfeier wie vorgesehen der Behälter ausgegraben und geöffnet. Jeder Schüler nimmt sich daraus einen Brief.
Der neunjährige Caleb, Sohn des alleinerziehenden Astrophysikers John Koestler, fischt ein Papier heraus, das nur mit einer endlosen Zahlenreihe beschrieben ist. Zuerst ist er enttäuscht, aber dann hofft Caleb, daß es sich um ein Rätsel handelt. John analysiert die Zahlenreihen am Computer. Es ergibt sich eine Auflistung von Datumsangaben, an denen in den letzten 50 Jahren Unglücke und Katastrophen passiert sind, und dazu steht hinter jedem Datum die Zahl der Toten! Nur die letzten drei Zahlenreihen sind nicht zuzuordnen - es sind die Toten von Katastrophen, die noch nicht geschehen sind. Die erste Katastrophe läßt nicht lange auf sich warten. John wird Augenzeuge eines Flugzeugabsturzes, und alle Daten und Koordinaten stimmen genau mit den Zahlen auf dem 50 Jahre alten Papier der inzwischen verstorbenen Schülerin Lucinda überein. John spürt Lucindas Tochter Diana auf, um mehr über die prophetischen Begabungen zu erfahren.
Caleb und Dianas Töchterchen Abby erhalten mehrfach Besuch von mysteriösen Fremden. Caleb vernimmt in seinem Hörgerät Flüsterstimmen, die ihn auffordern mitzukommen.
An seinem Arbeitsplatz im Weltraumobservatorium entdeckt John, was die letzte Zahlenreihe aus Lucindas Prophezeiung bedeutet: An diesem Datum wird die letzte Katastrophe geschehen - das Ende der Welt...

Filme über die Apokalypse hat es schon viele gegeben, aber auf die hier gezeigte Weise ist die Welt noch nie untergegangen. "Knowing" liefert eine neue, pfiffige Idee für ein wissenschaftlich nicht auszuschließendes Ereignis, welches alles Leben auf der Erde auszulöschen droht.
Regisseur Alex Proyas ging keine Kompromisse ein. Im Gegensatz zu den meisten Weltuntergangsfilmen, wo in letzter Sekunde durch ein Wunder die Menschheit gerettet wird, nützt in "Knowing" dem Protagonisten das Wissen um das bevorstehende Ende nichts, denn er kann den Lauf der Dinge nicht ändern. Wohl aber läßt Proyas ein zauberhaftes Hintertürchen offen. Das ist die Stelle, auf die der ganze Plot hinarbeitet. Die ganze Geschichte ist voll mit religiösen Symbolen, die aber nicht einer spezifischen Religion zuzuordnen sind, sondern eine universelle Spiritualität der Menschheit widerspiegeln. Visionen vom Ende der Welt und einem darauf folgenden Neubeginn gibt es in allen Kulturen. Diese Idee scheint im Menschen genetisch verankert zu sein.
Die CGI-Effekte wirken streckenweise zu billig, zu unnatürlich, besonders der Flugzeugabsturz. Beim U-Bahn Crash wurde dann übertrieben. Schade ist der Mangel an Tiefe und Weichheit im Bildmaterial, der durch die Verwendung von Digitalkameras verblieben ist. Das kostengünstige Aufnahmemedium kann noch immer nicht mit der Brillanz analoger Filmaufnahmen mithalten. An anderer Stelle hat sich in der Produktionsvorbereitung jemand die Mühe gemacht, die Daten sämtlicher aus Lucindas Vorhersage eingetroffener Unglücksfälle aus den letzten 50 Jahren zu recherchieren. Alle gezeigten Ereignisse und Zahlen sind authentisch.
Der Junge Caleb ist das Medium, durch das das Rätsel aufgerollt und zum Schluß aufgelöst wird. Caleb wandelt sich im Lauf der Films von einem anfangs ganz normalen Jungen zu einem Kind, das Botschaften und Visionen erhält und sich dadurch innerlich von der irdischen Realität entfernt, bis er bereit ist für die Reise in eine neue Welt.
Die Hauptfigur John Koestler ist mit mehreren Aufgaben parallel konfrontiert. An erster Stelle ist er alleinerziehender Vater, der sich noch nicht so mit der Vaterrolle zurechtfindet, wie er gerne möchte. Er arbeitet mühsam daran, seinem Sohn mehr Zuwendung und Verständnis zu schenken, während er noch an dem Kummer über den Tod seiner Frau zu beißen hat. Zu seinem eigenen Vater hat John ein gebrochenes Verhältnis. Der ist nämlich Priester, und sein borniertes religiöses Weltbild verträgt sich nicht mit Johns wissenschaftlicher Sicht der Dinge. Entscheidender in diesem schlechten Verhältnis ist aber das herrische Gehabe, mit dem der Vater John aus der Familie vergrault hat. Dies führt für John zur schwierigsten Aufgabe. Er muß die Kraft aufbringen, nun seinen Sohn Caleb im Angesicht des Weltuntergangs seine eigene Wahl treffen zu lassen, auch wenn das bedeutet, ihn zu verlieren, um ihn zu retten. An diesem Punkt bietet "Knowing" mehr als nur eine klischeehafte Familiengeschichte vor dem Hintergrund einer Katastrophe. Es gibt kein einfaches Ende. Die Apokalypse bricht herein. Was bleibt, ist der Trost, daß zwei auserwählte Seelen mit Hilfe der fremden Besucher weiterleben. Weshalb aber brauchten die Außerirdischen einen so komplizierten, über 50 Jahre ausgedehnten Plan für ihre Unternehmung? (Pino DiNocchio)

 


© 1999-2018 by TAMINGO Media Publishing

Diesen Film gibt es auch in anderen Editionen::

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