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Lippels Traum - [DE] DVD

Lippels Traum - [DE] DVD
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Art.Nr.: 684371
Lippels Traum - [DE] DVD

684371 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 97 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.66
Extras: Audiokommentar mit Lars Büchel und Anke Engelke, Making of, Interview mit dem Autor Paul Maar, Hörfilmfassung
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Lippels Traum
Regie: Lars Büchel
Musik:  
Darsteller: Karl-Alexander Seidel, Anke Engelke, Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Amirita Cheema, Steve Martin Dwumah, Marius Weingarten, Uwe Ochsenknecht, Eva Mattes
  Deutschland 2009


LIPPELS TRAUM

Philipps Papa muß beruflich für eine Woche verreisen. Während dieser Zeit soll die neue Haushälterin Frau Jakob auf den Jungen aufpassen. Für Philipp, genannt Lippel, ist der energisch herumkommandierende Hausdrache der reinste Alptraum. Frau Jakob verlangt von dem 11jährigen strikte Ordnung und Sauberkeit. Er hat ihr zu gehorchen, seine eigenen Wünsche zählen nicht.
Zuflucht sucht Lippel in dem orientalischen Märchenbuch, das ihm sein Vater zum Trost dagelassen hat, damit die Zeit bis zu seiner Rückkehr schneller vergeht. Kaum ist Lippel beim Lesen in die exotischen Geschichten eingetaucht, da nimmt ihn die garstige Frau Jakob das Buch weg und schließt es ein.
In der Schule waren am Vormittag zwei dunkelhäutige neue Mitschüler in die Klasse gekommen. Auf Lippels neugierige Frage, woher sie kommen, hatten die Geschwister geantwortet, "aus Sindelfingen"!
Inspiriert von den Märchen aus dem Orient, träumt Lippel zuhause die angefangene Geschichte aus dem Buch weiter. Und seine nächtlichen Träume tragen ihn sehr viel weiter als bis Sindelfingen.
Lippel findet sich in einem arabischen Wüstenkönigreich in Marokko wieder, wo die neuen Klassenkameraden Arslan und Hamide die Königskinder sind, die auf Betreiben der bösen Tante in die Wüste verbannt wurden, um sie als Thronfolger zu beseitigen. Zusammen mit Lippel und dem Straßenhund Muck nehmen die Geschwister den Kampf gegen die intrigante Erbschleicherin auf. Hier ist Lippel derjenige, der die Geschichte voranbringt. Seine Entschlossenheit und sein Mut sind es, die den Königskindern helfen, sich gegen die falsche Schlange zu wehren, die ihren Vater verhext und dann eingekerkert hat, um die Herrschaft an sich zu reißen.

Die Figur des Jungen Philipp ist als typischer Antiheld angelegt. Er ist ein empfindsames, schwaches und auch verwöhntes Kind. Läuft etwas nicht so, wie er es gewohnt ist, reagiert er hilflos und fühlt sich schlecht behandelt. Die rigide Art der Frau Jakob bringt ihn folglich völlig aus der Balance. Zudem leidet er darunter, daß er in der Schule von dem widerlichen Sohn des Konrektors geärgert wird.
Die Abenteuer in den Träumen helfen Philipp, sich seinen Ängsten zu stellen. Hier im Märchen ist er der Tapfere, der seinen Freunden hilft, ihren rechtmäßigen Platz in ihrem eigenen Palast zurückzuerobern und sich der betrügerischen Tante zu entledigen. Im wirklichen Leben steht Philipp vor der Aufgabe, die hinterlistige Frau Jakob aus dem Haus zu vertreiben, nachdem er ihre bösen Absichten entdeckt hat. Außerdem solidarisiert er sich in der Schule mit Arslan und Hamide gegen die Schikanen des Klassenrüpels.
Wirklichkeit und Traum vermischen sich, bis Philipp schließlich die Kraft findet, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. Der wandlungsfähige Hauptdarsteller Karl-Alexander Seidel zeigt die zwei verschiedenen Seiten am Charakter seiner Figur. Er muß ständig wechseln zwischen dem schwachen, weinerlichen Philipp und dem starken, selbstbewußten Märchenhelden. Am Ende fließen die beiden Seiten in dem Jungen zusammen. Philipp hat an innerer Stärke gewonnen und ist jetzt in der Lage, sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen; er hat aber auch seine emotionale Seite behalten, was in der überschwenglichen, freudigen Begrüßung seines Vaters schön betont wird.
In den Traumszenen gibt es auch Momente, wo Philipp sich verliert und eine neue Orientierung finden muß. Im Sandsturm oder in den belebten Gassen einer fremden Stadt sucht er seinen Weg. Regisseur Lars Büchel läßt bei der filmischen Umsetzung von Paul Maars Kinderbuch die Magie der Bilder sprechen. Dazu gehört auch die symbolische Wirkung der Doppelrollen. Die Personen in Lippels Traum entsprechen den Personen in seinem wirklichen Leben: der gute Vater, die böse Schwindlerin, die ausgestoßenen Kinder. Die Parallelen zwischen den zwei Welten sind also ganz klar ersichtlich. Für die Lacher beim Publikum sorgt Komödiantin Anke Engelke als überzogen schnippische Frau Jakob. (Pino DiNocchio)

 


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