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10000 BC - (Special Edition) - [UK] DVD

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Art.Nr.: 669863
10000 BC - (Special Edition) - [UK] DVD

669863 UK
Tonspur: Deutsch / Englisch / Spanisch / Italienisch
Untertitel: D, E, S, I
Länge: 104 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.40
Extras: Bonus Disc: A Wild and Wooly Ride - Bringing Prehistory to Vivid Screen Life from Pyramids to Period Animals; Inspiring an Epic - How Real History Influenced Story AND Design Elements; Exciting Alternative Ending; 10 Awesome Additional Scenes

 

Originaltitel: 10.000 BC
Filmlänge: DVD 94 Min ohne Abspann
Regie: Roland Emmerich
Musik: Harald Kloser
Darsteller: Steven Strait, Cliff Curtis, Camille Belle, Mo Zinal, Nathanael Baring, Mona Hammond, Joel Virgel, Ben Badra, Junior Oliphant, Jacob Renton, Grayson Hunt Urwin, Matthew Navin
  USA / Neuseeland 2008


10.000 BC

Am Ende der Eiszeit vor 12000 Jahren leben Menschen in Clans als Jäger in der weiten Tundra Mitteleuropas. Doch die Beutetiere werden immer weniger. Den Menschen droht Hunger.
Für den Clan der Yagahl soll ein Findelkind zum Schicksalsträger werden. Das blauäugige kleine Mädchen ist die einzige Überlebende ihres Volks, das von den vierbeinigen Dämonen ausgelöscht wurde. Die Schamanin, die Alte Mutter, prophezeit ihr, daß sie die Frau eines großen Kriegers werden wird, welcher aus der Sippe hervorgehen wird.
Schon als Junge verliebt sich D'Leh in Evolet. Die Jugendjahre vergehen, in beider Herzen glüht die Liebe. Doch D'Leh hat im Clan eine ungünstige Position. Er wird als Sohn eines Feiglings verachtet, denn sein Vater war einst fortgezogen und nicht zurückgekommen.
Bei einer gemeinschaftlichen Jagd auf eine gewaltige Mammutherde soll der Mutigste unter den jungen Männern gefunden werden. An ihn will der Stammesführer den weißen Speer weitergeben - und als Zugabe soll der Sieger der Jagd Evolet zur Frau bekommen. D'Leh und sein schärfster Rivale Ka'ren kämpfen erbittert gegen die Kolosse, bis D'Leh schließlich allein ein Mammut erlegt. Er bekommt Evolet.
Schon kurz darauf wird das Lager von den vierbeinigen Dämonen überfallen. Das ist ein fremdes Menschenvolk, das auf Pferden reitet. Sie rauben die Frauen und die kräftigen Jünglinge und verschleppen sie. D'Leh und sein Ziehvater, der erfahrene Krieger Tic-Tic, sowie Ka'ren und der jugendliche Baku verfolgen die Menschenräuber über die großen Berge bis in einen heißen Dschungel. Ein Befreiungsversuch scheitert. Ka'ren und Baku geraten ebenfalls in Gefangenschaft.
D'Leh und Tic-Tic gelangen zu dem schwarzhäutigen Volk der Naku. Sie erfahren, daß von den Reitern aus allen Völkern Menschen als Sklaven in die Stadt der Götter verschleppt wurden. Dort müssen sie für den Gottherrscher gewaltige Pyramiden bauen. Die Naku rufen alle Kriegerstämme der Wüste zusammen, um gegen die Stadt der Götter zu ziehen und alle Sklaven zu befreien. D'Leh wandelt dabei auf den Spuren seines Vaters, der in die Ferne gezogen war, um für den hungerleidenden Stamm der Yagahl neue Nahrungsquellen zu finden...

Roland Emmerich schuf eine atemberaubende History Fiction, in der mehrere prähistorische Epochen lustig zusammengewürfelt werden. Ausgangspunkt ist die nacheiszeitliche Periode vor 12000 Jahren, als ein plötzlicher Klimasturz mit einer erneuten Abkühlung in der nördlichen Hemisphäre zum Aussterben der Großtiere, allen voran der Mammuts, führte und damit den Jägern und Sammlern die fleischliche Nahrungsgrundlage entzog. Die Folge war, daß die europäischen Jäger durch Wanderungen nach Süden in Kontakt zu anderen Kulturräumen kamen und von dort den Ackerbau nach Europa brachten. So viel gilt nach derzeitigem Stand der Altertumsforschung als erwiesen.
Es wird viel spekuliert, daß es bereits zu jener Zeit in wärmeren Klimazonen von Afrika und Asien menschliche Hochkulturen gab, welche vollständig versunken sind und bisher von der Archäologie noch nicht entdeckt wurden. Das ist eine ungeheuer spannende Vision. Roland Emmerich entwirft für sein Spektakel aber keine völlig neue prähistorische Zivilisation, sondern verpflanzt einfach den Bau der ägyptischen Pyramiden in der Zeitskala locker um 5000 Jahre nach hinten. Die Pyramiden sind die gewaltigsten und beeindruckendsten Bauwerke der frühen Menschheit, die bis heute Rätsel aufgeben. Ihrer überragenden Symbolkraft wußte wohl auch Emmerichs Fantasie nichts entgegenzusetzen. Historisch ist diese aberwitzige Rückdatierung des Pyramidenbaus nicht plausibel. Die Schöpfung einer komplett eigenständigen Hochkultur wäre origineller gewesen. Dieser kreative Aufwand war wohl zu groß.
Emmerichs Ziel ist es, mit seinen Filmen die Massen zu unterhalten, und nicht neue Welten zu schaffen. Großartige Unterhaltung bietet der Kinofilm "10.000 BC" zweifellos. Die fellbekleideten Jäger-Krieger aus der Tundra durchwandern epische Landschaften mehrerer Klimazonen. Sie kämpfen mit prähistorischen Tieren wie dem Mammut, dem Säbelzahntiger, dem Riesenlaufvogel. Die am Computer generierten Kreaturen wirken überaus realistisch. Die Atmosphäre ist so packend, daß Emmerich bei der Besetzung gänzlich auf prominente Namen verzichten konnte - oder wollte niemand von den Stars aus Hollywood in einem Fellrock herumturnen und Knochenspeere gegen ausgestorbene Bestien werfen? Die weitgehend unbekannten Schauspieler machen ihre Sache aber ebenso gut wie die Promis. Es ist dem Film sogar zuträglich, daß keine Superstars in den Hauptrollen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So kann man das fantastische Geschehen ungestört in seiner ganzen Pracht auf sich wirken lassen. Am Ende des märchenhaften Abenteuers darf sich der Zuschauer seine eigenen Gedanken zur noch nicht entdeckten Geschichte unserer Vorfahren machen, ganz gleich, ob als historisch plausible Theorie oder einfach nur als träumerische Fantasie. Nur eines steht fest: Jede höher entwickelte Zivilisation speist ihren über das Überleben hinausgehenden ökonomischen Mehraufwand durch die Ausbeutung unterprivilegierter Menschenschichten, womit die Gesellschaft die Balance verliert und unweigerlich ihren Untergang vorprogrammiert. Das war bei den alten Ägyptern so, das ist im heutigen industriellen Kapitalismus so, und das wird auch das finale Schicksal anderer verschollener Kulturen der Vergangenheit gewesen sein. (Pino DiNocchio)

 


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