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Wo Warst Du - [En Tu Ausencia] - [DE] DVD spanisch

Wo Warst Du - [En Tu Ausencia] - [DE] DVD spanisch
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Art.Nr.: 686774
Wo Warst Du - [En Tu Ausencia] - [DE] DVD spanisch

686774 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Spanisch
Untertitel: D, E
Länge: 100 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras: Wendecover, Audiokommentar, Making of, Musikvideos "Po la Noche" und "En tu Ausencia", Bildergalerie

 

Originaltitel: En tu ausencia
Regie: Iván Noel
Musik: Iván Noel
Darsteller: Gonzalo Sánchez Salas, Francisco Alfonsin, Anabel Azuar, Ana Tutor, Antonio J. Atienza Sánchez, Lola Mendoza, Acensio Salas Suárez, Luis Vargas Gómez, Luis Valle Romero, Tomás Benitez Soto, Jesús Gllardo Soto, Pedro Salido Saborido
  Spanien / Kanada 2008


WO WARST DU? - En tu ausencia

Die im Frühsommer grünende und blühende, paradiesgleiche Gebirgslandschaft im Süden Andalusiens ist Pablos Heimat. Seit dem Tod seines Vaters lebt der Junge auf dem kleinen Hof allein mit der Mutter. Es ist ein einsames Leben, aber Pablo liebt die langen Streifzüge mit seinem Hund durch die sinnesbetörende Landschaft. Wie ein Fisch schwimmt der vitale Junge im Meer der Gräser und Bäume, der Haine und bunten Feldblumen. Hier in der kraftvollen Sommerfrische der Natur, wo halbwilde Pferde und Stiere über die saftigen Wiesen ziehen, genießt der 13jährige gedankenverloren die Freuden, die ihm sein heranreifender Körper spendet.
Fremde gelangen nur selten in die Gegend. Pablo trifft auf der Feldstraße auf einen Mann, der mit seinem Auto eine Panne hat. Er behauptet, nach einem alten Freund aus der Zeit bei der Armee zu suchen. Es stellt sich heraus, daß dies Pablos Vater ist. Wortlos führt der Junge den Fremden zum Grabstein seines Vaters.
Francisco muß sich im Dorf ein Quartier suchen, während sein Wagen in der örtlichen Werkstatt repariert wird. Der Postbote, der gern seine Nase überall hineinsteckt, ist mißtrauisch; er schärft Pablo ein, sich von dem Fremden fernzuhalten, denn er stellt schnell Ungereimtheiten in dessen Aussagen fest. Auch andere Dorfbewohner sind besorgt. Trotz der Warnungen zieht es Pablo zu dem fremden Mann. Er verbringt viele Stunden mit Francisco draußen in der malerischen Natur. Pablo ist neugierig zu erfahren, was für ein Mensch sein Vater früher gewesen war. Er vertraut Francisco. Tatsächlich gibt Francisco dem Jungen auf spielerische Weise einen entscheidenden Anstoß, mit der Aufarbeitung eines Traumas zu beginnen, welches ihn seit dem tödlichen Unfall seines Vaters quält.
Außer der zwei Jahre älteren, elternlosen Julia, die bei ihrem dementen Großvater wohnt, hat Pablo keine Freunde. Die frivole Teenagerin treibt neckische Spiele mit dem pubertierenden Knaben. Er ist der einzige Junge in ihrer Reichweite, deshalb versucht sie, ihre sexuellen Bedürfnisse an ihm auszuprobieren. Der schüchterne Pablo fühlt sich davon etwas überrumpelt, doch er begreift schnell, welche körperlichen Reize sich in Zweisamkeit zu lustvollen Erlebnissen wandeln.
Francisco ist so furchtbar nett. Wenn er mit ihm plaudert, blitzen in Pablo Erinnerungen an seinen Vater auf. Es sind böse Erinnerungen. Der Vater war streng, er konnte grausam sein in seinen Methoden, den Sohn seine Pflichten zu lehren. Francisco ist ganz anders, so sanft und verständnisvoll. Pablos Bewunderung für den Fremden, in dem er einen so viel besseren Vater erblickt, steigert sich zu einem wagemutigen Verlangen.
Im Dorf redet man. Es wirkt verdächtig, daß ein fremder Mann so viel Zeit mit einem 13jährigen Jungen verbringt. Bald macht der Tratsch über die wahre Identität des Mannes und über seine Vorgeschichte die Runde. Gerade als Francisco sich zu Pablos großer Enttäuschung anschickt, wieder abzureisen, überschlagen sich die Ereignisse. Während ein tragisches Unglück geschieht, für das die Dorfbewohner sogleich dem unheimlichen Fremden die Schuld zuweisen, macht Pablo bei der Rückkehr nach Hause eine schockierende Entdeckung...

Ein absoluter Traum von einem Film. Mit einem statistisch kaum meßbaren Budget zaubert Iván Noel pure Kinomagie. In seiner Bildkomposition läßt er die Poesie der urtümlichen wilden Kulturlandschaft Andalusiens verschmelzen mit Anmut und Schönheit des jungen Hauptdarstellers. Gonzalo Sánchez Salas bewegt sich vor der Kamera als wahrhaftiges Wunderkind in einer natürlichen Unbefangenheit. Gonzalo spielt die Rolle von Pablo nicht nur, er durchlebte während der Dreharbeiten mit Leib und Seele exakt dieselbe Phase des Heranwachsens wie seine Filmfigur. In seltener Direktheit zeigt Iván Noel den in der Pubertät taumelnden Jungen in seiner ganzen verletzlichen Intimität. Wie die einzigartige Blüte einer Orchidee verewigt Gonzalo Sánchez Salas das Juwel vergänglicher Jugend in diesem Film.
So ein Maximum an Authentizität scheint unübertrefflich, doch Iván Noel steigert den perfekten Einklang von Kulisse und Schauspieler noch, indem er am dramaturgischen Wendepunkt der Erzählung eine symbolistische Szenerie einbaut, welche die explodierende Gefühlswelt des Jungen metaphorisch zum Ausdruck bringt. Die Verwirrung der Pubertät, die Pablo gerade durchmacht, sucht sich einen Weg durch den Irrgarten der Emotionen in dem Beziehungsgeflecht, welches ihn plötzlich umgibt. Das Auftauchen von Francisco stellt ihn vor die Aufgabe, zwischen verschiedenen Wegen zu wählen. Pablo findet sich mit einem Mal gefangen in einem Netz. Julia will ihn in ihrer Weiblichkeit mit schamlosen Sexspielchen verführen; er will ihr in seiner aus dem anerzogenen Rollenbild adaptierten Männlichkeit mit seines Vaters Schießgewehr imponieren.
Pablo ist ein Charakter voller Unsicherheit. Oft schon hat er die unangenehme Erfahrung hinter sich gebracht, daß er Dinge falsch gemacht hat. Durch seine Verträumtheit tappt er häufig an der Wirklichkeit vorbei. So mißversteht er auch völlig Franciscos freundschaftliche Zuwendung und interpretiert sie als Zeichen sexuellen Interesses an ihm, was seinen eigenen erwachenden Begierden sehr wohl willkommen zuspielt.
Es entsteht durch die Kombination von vollkommener Bildästhetik und lebensecht erzählter Geschichte eine Spannung, die atemberaubender ist als die eines jeden Thrillers. Die Filmmusik besteht aus gezupftem Gitarrenspiel, dessen Verläufe mit der Zeit hypnotisch wirken. Iván Noel, eigentlich von Beruf Filmmusiker, komponierte für sein Regie-Debut den Soundtrack selbstverständlich selbst. Der ambitionierte Jungdarsteller Gonzalo Sánchez Salas ließ es sich nicht nehmen, während der Dreharbeiten das Gitarrespielen zu erlernen, um den akustischen Soundtrack mit Iván gemeinsam einzuspielen. (Pino DiNocchio)

 


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