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Prinz Und Bottel - [DE] DVD

Prinz Und Bottel - [DE] DVD
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Art.Nr.: 686751
Prinz Und Bottel - [DE] DVD

686751 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 145 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras:  
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Prinz und Bottel
Regie: Karola Hattop
Musik:  
Darsteller: Moritz Jahn, Jürgen Heinrich, Rita Feldmeier, Julia Jäger, Neelam Schlemminger, Feline Assamela Wehrle, David Berton, Stephanie Amarell, Theo Trebs
  Deutschland 2010


PRINZ UND BOTTEL

Einzelkind Calvin Prinz hat reiche Eltern. Er lebt in einer noblen Villa mit Hausangestellten in einem vornehmen Hamburger Stadtteil, geht auf eine Privatschule und verbringt seine Freizeit mit Reiten, Tennis und Cello.
Kevin Bottel wohnt mit seinen Geschwistern und der gerade mal wieder arbeitslos gewordenen Mutter in einer Bruchbude. Ständig fehlt es an Geld für das Nötigste, Kevin muß nach der Schule noch Zeitungen austragen.
Die zwei Jungen staunen nicht schlecht, als sie sich ganz zufällig an der Elbe begegnen und feststellen, daß sie sich so total gleichsehen, als wären sie Zwillinge. Sie stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten, und beide sind mit ihrem Leben unzufrieden.
Einmal so zwanglos und cool herumstreunen wie Gassenjunge Kevin, das würde dem gelangweilten, fein gekleideten Millionärsöhnchen Calvin gefallen. Einmal so reich sein und mit Luxus verwöhnt werden, das wünscht sich Sozialhilfekind Kevin. So beschließen die beiden, für 24 Stunden die Rollen zu tauschen. Schnell sind die Klamotten gewechselt, und ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes beginnt.
Kevin Bottel bekommt einen Eindruck davon, wie es im Haus der Unternehmerfamilie Prinz zugeht. Die Eltern üben ständig Druck aus, damit ihr Sohn fleißig lernt und sich standesgemäß benimmt. Schließlich soll er eines Tages die Firma übernehmen. Geld und geschäftlicher Erfolg sind die höchsten Ziele. Für Gefühle oder gar Spaß gibt es bei Calvins Eltern keinen Platz, ihr Verhältnis ist sachlich und steril.
Calvin Prinz erfährt am eigenen Leib, wie Menschen am Rande des Existenzminimums leben. Bei den Bottels geht es laut und wild zu, aber auch wenn sie sich öfter streiten, haben sie sich sehr lieb. Kevin kümmert sich rührend um seine kleine Schwester. Das pfiffige Mädchen merkt auch gleich, daß der Junge, der an diesem Tag nach Hause kommt, zwar aussieht wie ihr Bruder, aber nicht Kevin ist.
Der erste Tag ist ganz witzig, also setzen Prinz und Bottel ihren heimlichen Rollentausch noch für eine Weile fort. Nun verstricken sich aber beide Jungen unversehens so tief in das Leben des jeweils anderen, daß sie kaum noch aussteigen können. Calvin verliebt sich in Kevins Mitschülerin Tatjana, und Kevin genießt Calvins Luxusleben.
Noch weiß niemand von den Doppelgängern. Noch kann sich in den Familien und Freundeskreisen niemand erklären, weshalb sich die Jungen so total daneben benehmen. Die Lage wird immer schwieriger. Prinz und Bottel haben keine Lust mehr, sich mit den Problemen des jeweils anderen herumzuschlagen. Sie wollen in ihr eigenes Leben zurück, bevor der Schwindel auffliegt, aber das geht jetzt nicht mehr so einfach...

Die Millieudarstellung ist sehr realistisch und zeitgemäß.
Nachdem es anfangs ganz spannend und spaßig war, werden die zwei Jungs langsam immer mehr mit den Schattenseiten der jeweils anderen Lebenswelt konfrontiert. Da gibt es doch einige Zustände, die nicht so schön sind.
Bei Prinz will es nicht so recht mit Tatjana klappen. Sie läßt ihn, den sie für Bottel hält, abblitzen, weil er so komisch ist. Und er findet es furchtbar ungerecht, daß Mutter Bottel nicht mal das Geld für eine Geburtstagsfeier ihrer Tochter hat. Prinz schafft der Not Abhilfe, schließlich hat er genug Kohle, aber damit macht er sich erst recht verdächtig.
Bottel ist empört über das rücksichtslose unternehmerische Gebaren des Vaters Prinz, für den alles nur um Geld, Geschäfte und gesellschaftliches Ansehen geht. Und es geht ihm an die Nieren, daß Mutter Prinz todunglücklich ist, weil sie in ihrer Ehe so vernachlässigt wird. Bottel greift ein.
Am Ende haben die zwei Jungen das Leben der jeweils anderen Familie ganz schön umgekrempelt. Das kommt, weil sie als quasi Fremde die Verhältnisse aus ganz anderen Blickwinkeln sehen. Das ist auch die wichtigsten Botschaft des Films: Wenn man sein eigenes Leben mal von außen betrachtet, gelangt man zu ganz neuen Ansichten, und es finden sich neue Lösungen für Probleme.
Für Nachwuchsschauspieler Moritz Jahn ist die Doppelrolle als Prinz und Bottel mehr als ein Hauptauftritt. Moritz ist der Film. (Pino DiNocchio)

 


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