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Das Weisse Rauschen - (Edition Der Standard) - [AT] DVD

Das Weisse Rauschen - (Edition Der Standard) - [AT] DVD
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Art.Nr.: 636877
Das Weisse Rauschen - (Edition Der Standard) - [AT] DVD

636877 AT
Tonspur: Deutsch
Untertitel:  
Länge: 100 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras:  

 

Originaltitel: Das Weiße Rauschen
Regie: Hans Weingartner
Musik: Marek Goldowski
Darsteller: Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Katharina Schüttler, Karl Danguillier, Michael Schütz, Michael Lentz
  Deutschland 2001

DAS WEISSE RAUSCHEN

Lukas zieht zu seiner Schwester in eine Kölner Stadtwohnung. Eigentlich will er ein Studium beginnen, aber nach durchfeierter Nacht mit Drogen ist ihm schon die bürokratische Prozedur bei der Einschreibung zu mühsam. Lieber zieht er mit den Leuten aus der WG herum und wirft sich weiter berauschende Substanzen ein.
Lukas hört Stimmen in seinem Kopf. Sie verursachen Verwirrung, Angstzustände, Aggression. Lukas verliert die Orientierung. Sein Verfolgungswahn führt zu Ausrastern. Die WG ist mit seinem Verhalten überfordert. Nach einem totalen Kollaps findet sich der 21jährige in der Psychiatrie wieder. Die Diagnose lautet: Paranoide Schizophrenie. Sind die halluzinogenen Pilze der Auslöser, die sich die jungen Leute reinzegogen haben?
Erst jetzt findet Lukas Schwester Kati heraus, daß es in der Familie eine Disposition für psychische Erkrankungen gibt. Auch die früh verstorbene Mutter hatte an einer solchen Erkrankung gelitten, was man den Kindern damals nur geschickt verheimlicht hatte. Kati versucht mit Lukas einen Neuanfang. Medikamente dämpfen die störenden Stimmen, machen aber insgesamt träge. Ohne die Tabletten brechen die Symptome wieder durch. Welchen Weg kann es also geben?

Die technische Ausführung ist überwiegend nur katastrophal. Die Tonmischung ist ohrenbetäubend. Vor lauter Lärm ist von der Sprache kaum ein Wort zu verstehen. Das Weiße Rauschen wird zur Kakophonie, die ihren Zweck verfehlt. Man muß nicht den halben Film akustisch vermüllen, um dem Zuschauer mitzuteilen, daß der Protagonist in seinem Gehirn eine Störung bei der Verarbeitung von Hörsignalen hat.
Die Kamera zeigt nur verwackelte Gestalten in trüber Kulisse. Ein Bildarrangement gibt es nicht. Das Medium Film ist da schlichtweg falsch gewählt. Wenn man kein vernünftiges Bild produzieren will, schreibt man vielleicht lieber ein Buch oder macht ein Hörspiel. Der deutsche Film in seiner pseudoakademischen Protesthaltung ist einfach nur noch ungenießbar geworden. Shooting Star Daniel Brühl spielt sich mit seiner intensiven Performance in "Das weiße Rauschen" in die erste Liga deutscher Nachwuchsschauspieler. Den Film rettet das trotzdem nicht. Die stilistischen Mängel sind zu gravierend.
(Pino DiNocchio)

 


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