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Blutsfreundschaft - [DE] DVD

Blutsfreundschaft - [DE] DVD
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Art.Nr.: 688851
Blutsfreundschaft - [DE] DVD

688851 DE
Tonspur: Deutsch (Österreichisch)
Untertitel: E
Länge: 95 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Aktuelles Interview mit Peter Kern; Bonuskurzfilm mit Peter Kern
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Blutsfreundschaft
Filmlänge: 92 Min. ohne Abspann
Regie: Peter Kern
Musik:  
Darsteller: Helmut Berger, Harry Lampl, Melanie Kretschmann, Michael Steinocher, Manuel Rubey, Matthias Franz Stein, Sophie Schlichting, Heribert Sasse, Marvin Filipp, Valentin Frais
  Österreich 2009


BLUTSFREUNDSCHAFT

Der jugendliche Axel sucht in einer Neonazi Clique Anerkennung. Die älteren Kameraden verlangen, daß er sich beweist. Die Horde überfällt nach Einbruch der Dunkelheit eine Suppenküche für Arme. Brutal werden Mitarbeiter und Hilfsbedürftige niedergeprügelt, die Ausrüstung wird demoliert. Axel soll den Sozialarbeiter abstechen, das ist seine Prüfung. Der Jugendliche zögert, doch die Bluttat ist nicht mehr abzuwenden.
Axel flüchtet vor der herannahenden Polizeisirene in einen Hauseingang. Er gelangt in den Waschsalon des 80jährigen Gustav Tritzinsky. Beim Anblick des blutverschmierten Jünglings flackert in Gustav die schmerzliche Erinnerung an seine Jugendliebe auf. Gustav und Hannes waren damals Hitlerjungen. Bei ihrem Blut hatten sie sich heimlich ewige Liebe geschworen. Augenblicke später hatte ein unglückliches Ereignis dazu geführt, daß Gustav seinen Freund verriet und ihn der Hinrichtung auslieferte, um sich selbst zu retten.
Gustav gewährt Axel Unterschlupf, auch noch nachdem er herausfindet, daß der gerade einen Mord begangen hat. Seine mehr als väterlichen Gefühle für den familiär entwurzelten Jugendlichen, welcher die Hilfe des alten Mannes gern annimmt, bahnt den Weg zu einer verhängnisvollen Freundschaft. Ein greiser Schwuler und ein junger Neonazi, das scheint nun so gar nicht zusammenzupassen.
Unter den argwöhnischen Augen von Gustavs anderem jungen Freund Jacob, einem Transsexuellen, der seiner operativen Umwandlung in eine Frau entgegenfiebert, zieht Axel auf der Flucht vor seinem gewalttätigen Vater in der Wohnung über dem Waschsalon mit ein.
Die schwulenfeindliche Naziclique setzt Axel mächtig unter Druck. Die Homosexualität des Wäschereibesitzers ist bekannt. Zugleich setzt sich dieser wegen seines rechtsradikalen Schützlings in seinem Freundeskreis dem absurden Verdacht aus, ein Altnazi zu sein.
Axel wird immer verzweifelter. Die menschenverachtende Brutalität und die animalischen Rituale seiner randalierenden Nazi-Kumpels widern den Jungen ebenso an wie die verhüllte homosexuelle Begierde des alten Mannes. Axel ist in einer ausweglosen Lage verstrickt. Er muß eine Entscheidung treffen. Wie sich die Ereignisse aufschaukeln, sieht sich Gustav mit der Wiederkehr seiner schrecklichen Vergangenheit konfrontiert...

Die plötzliche Begegnung mit dem gutaussehenden jugendlichen Mörder führt den alten Mann in seine eigene Jugend zu einem lange zurückliegenden traumatischen Erlebnis, welches er seitdem über Jahrzehnte verdrängt und nie aufgearbeitet hatte.
In mehreren atemberaubend inszenierten Rückblenden sieht der Filmzuschauer Gustavs Erinnerungsblitze an die frühe Tragödie, von der sein ganzes Leben überschattet war. Der subversive Treueschwur und der zauberhafte Kuß zweier liebender Knaben in HJ-Uniform; später die bittere Konsequenz des Folter-Regimes, an dem die wehrlosen Jungen zerbrechen. Gustav fühlt sich schuldig am Tod seines Geliebten, den er unter der Bedrohung der gnadenlosen NS-Diktatur nicht hatte schützen können. Selbst war er, obwohl noch minderjährig, wegen homosexueller Handlung von den Nazis in Lagerhaft gesteckt worden.
Die Situation war damals eine ganz andere als die, in der Axel jetzt steckt. Jedoch glaubt Gustav Tritzinsky, sich seiner Lebensschuld stellen zu können, indem er sich des verirrten Jugendlichen annimmt und ihn aus dem rechten Sumpf herauszuziehen versucht. Axel hat, angestachelt durch falsche Freunde, einen Menschen getötet. Gustav gewährt ihm letztlich dafür die Vergebung, die er sich selbst für seinen Verrat an Hannes nie zugestehen konnte. So befreit der alte Mann am Ende seines Lebens sein gequältes Gewissen und entläßt zugleich einen jungen Menschen mit einer zweiten Chance. (Pino DiNocchio)

 


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