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Dear Wendy - (Mediabook Edition) - [DE] DVD

Dear Wendy - (Mediabook Edition) - [DE] DVD
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Art.Nr.: 654501
Dear Wendy - (Mediabook Edition) - [DE] DVD

654501 DE
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: D, E
Länge: 101 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras:  
- minus - Aufbewahrungsbox: Digipack mit großflächigem BRD-Zensuraufdruck auf der Vorderseite

 

Originaltitel: Dear Wendy
Regie: Thomas Vinterberg
Musik:  
Darsteller: Jamie Bell, Mark Webber, Michael Angarano, Bill Pullman, Chris Owen, Alison Pill, Danso Gordon, Novella Nelson
  Dänemark 2004


DEAR WENDY

In der US-amerikanischen Bergbausiedlung Estherslope ist es Tradition, daß die Söhne den Vätern in den Beruf folgen. Der dürre Teenager Dick ist für die Arbeit in der Mine nicht geschaffen. Der schüchterne Einzelgänger bekommt einen Job im Supermarkt.
Als er im Kramladen für den Enkel der schwarzen Haushälterin eine Spielzeugpistole als Geburtstagsgeschenk kauft, beschleicht ihn ein merkwürdiges Gefühl. Im letzten Moment verschenkt er die Waffe doch nicht an den Jungen. Schließlich ist Dick Pazifist.
Einige Jahre später, nachdem Dicks Eltern beide gestorben sind, findet er die Pistole in einer Kiste wieder. Es stellt sich heraus, daß es eine echte Kanone ist. Dicks Kumpel Stevie ist inzwischen ein Waffenfreak geworden. Auch Stevie ist Pazifist. Aber nur so zum Spaß mit den Pistolen schießen, das fasziniert die Jungs. Dick gibt seiner Waffe einen Namen, und zwar einen Mädchennamen: "Wendy" heißt sie jetzt. Sie wird für ihn zu einem Fetisch. Stevies Waffe heißt "Bad Steel". Obwohl sie die Knarren niemals einsetzen würden, fühlen sich die beiden durch den heimlichen Besitz der Schußwaffen stark. Die Pistolen geben den Losern ein neues Selbstwertgefühl.
Bald möchte Dick dieses Glücksrezept mit weiteren Bedürftigen teilen. Er lädt die anderen Außenseiter unter den Jugendlichen der Orts ein. So entsteht in den stillgelegten Bereichen der Mine der Geheimclub der pazifistischen Waffennarren. Jeder hat nun eine Waffe, und jede Waffe hat einen Namen und wird wie eine Person gesehen. Das geht so weit, daß die Waffen sogar neben ihren Besitzern jeweils eine eigene Stimme haben, wenn in der Gruppe über etwas abgestimmt wird.
Die "Dandies" tragen ihre Waffen draußen nur als psychologische Seelenstütze, nie um auf Leute zu schießen. Aber, "zu wissen, wie man es tut, und es nicht zu tun, macht uns stärker und besser", erklärt Dick.
Ihre Schießübungen absolvieren sie nur unten in den Stollen, wo niemand davon etwas mitbekommt. Für die Kids verändert sich ihr Leben positiv. Susan ist überzeugt, daß ihre Brüste deshalb gewachsen sind, weil sie immer eine Waffe bei sich trägt. Der ängstliche Freddie wird in der Schule nicht mehr verhauen und traut sich langsam was. Auch der an Krücken humpelnden Huey ist jetzt voll dabei und hinkt nicht mehr ständig hinterher. Niemand im Städtchen ahnt etwas von den verborgenen Leidenschaften der Jugendlichen. Bis sie in eine Situation geraten, wo eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt wird, aus der es kein zurück gibt...

Die dänische Satire auf den US-amerikanischen Waffenfetischismus mündet in den leergefegten Straßen des Städtchens in einer wüsten Ballerei mit der Polizei, welche in der Choreographie einem Western nachempfunden ist. Auslöser ist ein bizarrer Unfall, nach dem sich die Emotionen hochschaukeln. Bezeichnenderweise sind es nicht nur die jugendlichen Waffenbesitzer, die eigentlich nur aus rein wissenschaftlichem und sportlichem Interesse jedes Detail der Technik, der Ballistik und der Historie in sich aufgesogen haben, sondern die Einsatzkräfte der Polizei, die wie die Irren aus vollen Rohren auf die Kids feuern. Die Schußwaffe ist so tief in der US-amerikanischen Gesellschaft verankert, sowohl bei den Bürgern, als auch beim Staat, daß man tatsächlich den Eindruck hat, die Waffen seien mit den Menschen verwachsen. Die Rituale in der Clique um Dick und Stevie sind als brillante Metaphern zu verstehen. Nur die debilen BRD-deutschen Zensoren haben das mal wieder nicht verstanden und den Film für Personen unter 18 Jahren verboten.
(Pino DiNocchio)

 


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