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Die Innere Sicherheit - [DE] DVD

Die Innere Sicherheit - [DE] DVD

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Art.Nr.: 626471
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626471 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 105 Min.
Bild: 16:9 Widescreen
Extras: Audiokommentar, Interview, Behind-the-scence Material, Medienbeiträge, Isolierte Filmmusik
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Die innere Sicherheit
Regie: Christian Petzold
Musik:  
Darsteller: Barbara Auer, Richy Müller, Julia Hummer, Bilge Bingül, Katharina Schüttler, Günther Maria Halmer
  Deutschland 2000


DIE INNERE SICHERHEIT

Jeanne ist 14. Ihr ganzes Leben kennt sie nichts anderes, als mit ihren Eltern Hans und Clara von einem Hotel zum anderen zu ziehen. In die Schule geht das Mädchen nicht, die Eltern unterrichten sie. Freunde kann sie keine haben, denn dafür sind sie nie lang genug an einem Ort. Außerdem erlauben ihre wachsamen Eltern keine engeren Kontakte mit Einheimischen.
Gerade hat Jeanne am portugiesischen Strand den deutschen Jungen Heinrich aus Hamburg kennengelernt, da muß die Familie überstürzt aus ihrer Unterkunft flüchten, weil sie entdeckt wurden. Sie leben nämlich im Untergrund, ständig auf der Flucht, stets auf der Hut. Hans und Clara beschließen, nach Deutschland zu fahren. Ein großes Wagnis, seit 15 Jahren waren sie nicht in ihrem Heimatland. Jeanne ist es gewohnt, keine Fragen zu stellen; sie ist es gewohnt, daß ihre Eltern ihre Geheimnisse haben und keine Erklärungen abgeben. Sie fragt auch nicht, wieso Papa unterwegs unter einer Autobahnbrücke eine Kiste mit Bündeln von alten DM-Scheinen ausgräbt. Es gibt konspirative Treffen mit alten Freunden. Einer von ihnen soll helfen, die falschen Pässe zu beschaffen, mit denen sich die Familie nach Brasilien absetzen möchte.
Kurz vor Hamburg stehen sie mittellos auf der Straße. Da hat Jeanne eine Idee. Während die Eltern sich versteckt halten, muß Jeanne in der Stadt alle Besorgungen machen. Sie kann von niemandem erkannt werden. Das Mädchen nutzt die Gelegenheit zum Erkunden einer urbanen jugendlichen Konsumwelt, die sie nicht kennt. Sie trifft Heinrich wieder. Jeannes aufmerksamen Eltern bleibt nicht verborgen, daß ihre Tochter sich verknallt hat. Sie wissen, man kann nicht lieben, wenn man im Untergrund lebt, das ist einfach zu gefährlich. Doch Jeanne ist kein Kind mehr, sie hat ihr eigenes Leben entdeckt, und das kollidiert frontal mit den Plänen ihrer Eltern....

Den Begleitinfos zum Film zufolge sind Hans und Clara flüchtige westdeutsche Terroristen. Im Film selbst kommt davon aber nichts zur Sprache. Es wird nur angedeutet, daß sie am Geldraub beteiligt waren. Das Handwerk beherrschen sie noch immer, und in der Notlage macht das Paar erneut davon Gebrauch. Durch die Pubertät ihrer Tochter gerät die Operation in Gefahr. Alles steht auf der Kippe.
Christian Petzold beschreibt in Hans und Clara zwei Menschen, die mit ihrer Tochter in einer Art Parallelwelt leben. Jeanne scheitert beim Versuch, mit dem Jugendlichen Heinrich eine Liebesbeziehung anzufangen, an ihrer mangelnden Lebenserfahrung. Sie hat keine Ahnung, wie eine Freundschaft funktioniert. Das Ende bleibt offen.
(Pino DiNocchio)

 


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