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Der Pferdejunge - [The Horse Boy] - DOKU - [DE] DVD

Der Pferdejunge - [The Horse Boy] - DOKU - [DE] DVD
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Art.Nr.: 850349
Der Pferdejunge - [The Horse Boy] - DOKU - [DE] DVD

850349 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: E
Länge: 93 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Wendecover, Interviews zum Thema Autismus (26 min.), Extra Interview mit Temple Grandin (8 min.), A View from the Inside Trailer

 

Originaltitel: The Horse Boy
Regie: Michael Orion Scott
Musik:  
Darsteller: Rowan Issacson, Rupert Issacson, Kristin Neff
  USA 2009


DER PFERDEJUNGE - The Horse Boy

Beim Weltenbummeln lernen sich in Indien der britische Reisejournalist Rupert Issacson und die US-amerikanische Psychologiestudentin Kristin Neff kennen und lieben. Noch mehrere Jahre tingeln sie gemeinsam durch die Welt, bis sie sich in Texas niederlassen. Sohn Rowan wird geboren. Rowan ist ein schwieriges Kind. Stundenlange Schreianfälle wechseln mit völliger Verschlossenheit in sich selbst. Die ratlosen Eltern bekommen die schockierende Diagnose: Ihr Sohn ist Autist. Nur langsam beginnen sie zu verstehen, was das bedeutet.
Rowans Persönlichkeit existiert in einer anderen Welt, in einer Sphäre, die nur ihm zugänglich ist. Am Leben der anderen Menschen und dem seiner Eltern nimmt er nur sehr peripher teil. Zu Tieren entwickelt er eine große Hingabe.
Eines Tages macht Vater Rupert eine erstaunliche Beobachtung. Rowan läuft auf die Weide des Nachbarn und nimmt Kontakt mit einem Pferd auf. Zwischen dem gänzlich unerschrockenen kleinen Jungen und der wegen ihrer Unberechenbarkeit als gefährlich geltenden Stute gibt es sofort eine magische Verbindung. Beide Wesen sind völlig ruhig und entspannt. Während er auf dem Pferd sitzt, spricht Rowan zum ersten Mal mit seinem Vater. Das entflammt die Hoffnung, der Junge könnte vielleicht das Reiten lernen.
Aus seinen Erkundungsreisen zu Naturvölkern ist Rupert mit der sichtbar erfolgreichen, wenngleich wissenschaftlich nicht erfaßbaren Heilungspraxis von Schamanen vertraut. Er hat eine verrückte Idee: Er will mit seiner Familie in die Mongolei reisen, um in der Urheimat der Pferde und des Schamanismus nach einer Heilung für Rowan zu suchen!

Aus dem ganzen Land kommen Schamanen in die mongolische Hauptstadt, um die Issacsons mit Ritualen auf die Heilungsreise vorzubereiten. Die Eltern werden dabei an eine spirituelle Aufarbeitung ihrer belasteten Beziehung zu ihren Vorfahren und an eine Lösung der ererbten Komplexe und Blockaden herangeführt. Mit dem einheimischen Führer Tulga und dessen 6 Jahre altem Sohn Tomoo brechen die Issacsons danach zur Reise in die unendliche Steppe auf. Auf Pferden geht es durch die Wildnis zu einem heiligen See und von da weiter zu einem Stamm von Rentierzüchtern im äußersten Norden der Mongolei.
Rowan reagiert während dieser Reise gelöst. Der 8jährige spielt fröhlich mit den Tieren - mit Ziegen, Pferden, Rentieren - und er spielt vergnügt mit Tomoo. Es ist das erste Mal, daß er ein anderes Kind als Kameraden akzeptiert. Trotz einiger Rückschläge verläuft die Reise hoffnungsvoll. An der letzten Station bei den Rentierzüchtern beschließt ein sehr mächtiger Schamane mit seinen spirituellen Kräften Rowans Fortschritt. Danach wird nichts mehr so sein, wie es einmal war...

Rowan ist Autist, das ist nicht heilbar. Seine Verfassung hat sich aber durch die Reise in die Mongolei spürbar verbessert. Zurück zu Hause in Texas ist der Alltag für die Familie jetzt deutlich leichter zu bewältigen. Rowan ist offener und kommunikativer geworden, er ist weniger gereizt, er ist in Aktivitäten des täglichen Lebens selbständiger geworden.
Rupert Issacson kann nicht erklären, wie die Schamanen seinem Sohn geholfen haben. Wichtig ist nur die Tatsache, daß die Reise Rowan gut getan hat. Einen maßgeblichen Einfluß hatte sicher die so ganz andere Atmosphäre, die reizarme Umgebung in der Weite der Steppe, die Ruhe und Entspanntheit der Tiere und der Menschen. Die Urtümlichkeit der Mongolei bot sich dem gequälten Jungen als eine Art Wiege der Geborgenheit, in der sich seine Verkrampfungen lösen konnten. Solche Wirkungsweisen sind aus der Traumatherapie bekannt.
Rupert Issacson begleitete den Alltag mit seinem autistischen Sohn und die heilsame Reise in die Mongolei mit der Videokamera. Es entstand eine tief bewegende Dokumentation, an deren Ende die Eltern sich glücklich zeigen, mit der einzigartigen Persönlichkeit ihres autistischen Sohns beschenkt zu sein. In Liebe zu ihrem Kind sind sie bis ans Ende der Welt gegangen. Die wohltuende Wirkung hat das alltägliche Leben mit Rowan erleichtert. Jetzt können Rupert und Kristin sich der Faszination für die besonderen Begabungen ihres Sohns hingeben und ihm helfen, seinen eigenen Weg zu finden. (Pino DiNocchio)

 


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