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We Need To Talk About Kevin - [UK] DVD englisch

We Need To Talk About Kevin - [UK] DVD englisch

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Art.Nr.: 679428
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679428 UK
Tonspur: Englisch
Untertitel: E
Länge: 107 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Interviews mit Cast & Crew

 

Originaltitel: We Need To Talk About Kevin
Filmlänge: DVD 103 Min. ohne Abspann
Regie: Lynne Ramsay
Musik:  
Darsteller: John C. Reilly, Tilda Swinton, Ezra Miller, Jasper Newell, Rocky Duer
  Großbritannien 2011


WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN

Ihr Haus wird nachts mit roter Farbe besudelt, auf offener Straße wird sie von einer Passantin geohrfeigt. Eva sieht sich schlimmsten Anfeindungen ausgesetzt, seit ihr Sohn Kevin wenige Tage vor seinem 16. Geburtstag in der Schule ein schreckliches Massaker angerichtet hat.
Wie konnte es dazu kommen? Was hat sie als Mutter falsch gemacht? War Kevin nicht ein ganz normales Kind?
Eva rekapituliert Augenblicke aus den vergangenen 16 Jahren.
Kevin war von Anbeginn ein schwieriges Kind. Kevin fängt spät an zu sprechen. Er ist antriebslos. Erst nach Jahren benutzt er die Toilette. Eva hält das zunächst für Symptome von Autismus. Das ist es aber nicht. Kevin zeigt eine bewußte Verweigerungshaltung gegenüber seiner Mutter. Mit seinem renitenten Verhalten demonstriert der Junge eine massive Ablehnung, die gezielt nur der Mutter gilt. Den Vater hingegen akzeptiert er, zu ihm unterhält er ein gutes Verhältnis.
Auch als Teenager behält Kevin das provozierende Benehmen bei. Jedes Wort zu seiner Mutter ist ein bösartiger Nadelstich. Mit beängstigender Intelligenz betreibt Kevin durch seinen Psychoterror die Zerstörung der Familie.

Überraschend kommt der minutiös geplante Amoklauf des Schülers nicht. Schon vom Kleinkindalter an weist Kevin eine schwerwiegende psychische Störung auf. Die feindselige Ablehnung eines Elternteils durch das Kind wird in der Psychologie unter "Parental Alienation Syndrome" beschrieben, jedoch wird das PAS in der Definition nur durch ein aktives Einwirken der Eltern ausgelöst wie etwa Trennung oder Mißbrauch. Nichts Derartiges ist im Fall von Kevin festzustellen. Eine klinische Analyse der Ursache für Kevins gestörte Beziehung zur Mutter liefert der Film nicht.
Eva kann sich nicht erklären, weshalb ihr Sohn sie so extrem zurückweist. Ihr ist aber klar, daß der Junge sich zu einer Gefahr entwickelt. Wahrhaben will sie das nicht, deshalb versäumt sie es über Jahre hinweg, psychotherapeutische Hilfe zu suchen.

Der Anfang ist schleppend. Ab der Mitte zieht der Film an. Der Zuschauer verfolgt aus der Perspektive der völlig ratlosen Mutter mit, wie das verhaltensauffällige Kind heranwächst. Zwei fantastische junge Schauspieler stellen Kevin als Kind und als Teenager dar. Mit Jasper Newell und Ezra Miller hat man dafür zwei Jungen gefunden, die sich bei dem Altersunterschied so ähnlich sehen, als seien sie wirklich ein und dieselbe Person. Das ist richtig unheimlich. Dieser charmante und zugleich diabolische Blick ist gruselig, weil man nie weiß, was im Kopf des Jungen vorgeht. Sicher ist nur, daß er unentwegt Schikanen ausheckt, um seine Mutter vorzuführen. Diese dreht sich dabei verzweifelt im Kreis, weder kann sie sich von dem Kind lösen, das ihre Seele so verletzt, noch kann sie nach der Katastrophe den Konsequenzen entkommen. (Pino DiNocchio)



 


© 1999-2018 by TAMINGO Media Publishing

Dieser Titel ist auch in anderen Editionen erhältlich:

We Need To Talk About Kevin - [DE] BLU-RAY

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