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1492 - Die Eroberung Des Paradieses - [Conquest Of Paradise] - [DE] DVD

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Art.Nr.: 629027
1492 - Die Eroberung Des Paradieses - [Conquest Of Paradise] - [DE] DVD

629027 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: D
Länge: 149 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Making of

 

Originaltitel: 1492: Conquest Of Paradise
Regie: Ridley Scott
Musik: Vangelis
Darsteller: Gerard Depardieu, Sigourney Weaver, Fernando Rey, Armand Assante, Angela Molina, Michael Wincott, Mark Margolis, Bercelio Moya, Loren Dean, Billy L. Sullivan, Juan Diego Botto
  Großbritannien / Frankreich / Spanien 1992


1492 - DIE EROBERUNG DES PARADIESES - Conquest Of Paradise

Im mittelalterlichen Weltbild ist die Erde eine Scheibe, über der das Himmelsgewölbe thront, und in deren Untergrund die Hölle brodelt. Aus Furcht davor, am Ende der Welt über den Rand der Scheibe ins Nichts herabzustürzen, traut sich kein Schiff über die bekannten Gewässer hinaus auf den Ozean.
In einem massenmörderischen Zeitalter, wo Andersgläubige von den Christen bei lebendigem Leib auf Scheiterhaufen verbrannt werden, hat ein Mann eine Vision: Der aus Italien stammende Seefahrtsgelehrte Christoph Columbus glaubt den neusten Erkenntnissen führender Astronomen, daß die Erde eine Kugel ist! Er ist überzeugt, daß man direkt nach Asien gelangen könnte, wenn man von Europa auf dem Seeweg in westlicher Richtung über den Atlantischen Ozean um die Erdkugel herum zur entgegen gelegenen Seite segeln würde. Jahrelang kämpft Columbus in Spanien darum, seine Theorie beweisen zu dürfen. Doch Gelehrte, Kaufleute und Adlige weisen ihn als Spinner zurück. Frustriert verzieht er sich in ein Kloster, um sich schweigend der Kartographie zu widmen. Bis ein einflußreicher Kaufmann ihm eine Audienz bei der Königin von Spanien verschafft. Königin Isabella ist amüsiert über das unverblümte Auftreten des nichtadligen gewöhnlichen Einwanderers. Schatzmeister Sanchez gehört in kluger Voraussicht zu den eifrigsten Fürsprechern des waghalsigen Abenteurers. Columbus pokert hoch, er stellt unverschämte Forderungen, als die Krone signalisiert, ihm eine Expedition zu finanzieren.
Mit drei Schiffen bricht Columbus im Jahr 1492 auf ins Unbekannte. Auf dem 28. Breitengrad segeln die Schiffe westwärts auf den offenen Ozean, so weit wie noch nie zuvor ein Mensch gekommen war. Die Reise dauert länger als geplant. Das Meer will nicht enden, alle Berechnungen scheinen falsch zu sein. Trinkwasser und Vorräte gehen zur Neige, die Mannschaften stehen vor der Meuterei. Es scheint, als könne nur ein Wunder sie aus der Leere des Ozeans retten. Dann endlich die Erlösung: mit letzter Kraft erreichen die Seefahrer das ersehnte Land.
Aus dem Küstennebel taucht eine tropische Insel auf. Es ist nicht Indien oder China, nicht das erwartete Reich der goldenen Dächer. Es ist ein von Urwald bewachsenes wildes Land, und seine einzigen Bewohner sind Eingeborene. Die erste Begegnung mit dem fremden Volk ist ein magischer Moment. Die hellhäutigen Besucher werden von den nur mit einfachen Speeren bewaffneten Ureinwohnern friedlich und voller kindlicher Neugier empfangen. Columbus glaubt, den Garten Eden gefunden zu haben. So muß die Welt zum Anbeginn der Zeit ausgesehen haben. Die naturverbundene Harmonie der Eingeborenen flößt Columbus tiefen Respekt ein. Kraft seiner Befehlsgewalt gebietet er seinen Männern, unter keinen Umständen Gewalt gegen die Indianer anzuwenden und ihre Bräuche zu achten. Er erläßt strenge Gesetze für seine Untergebenen, die das friedliche Miteinander sichern sollen. Zugleich beschleicht ihn die düstere Vorahnung, daß diese paradiesische Welt durch die Ankunft der Spanier nie wieder so sein wird wie vorher.
Die Expedition erkundet weitere Inseln, aber die Suche nach Gold bleibt erfolglos. Bei ihrer Rückkehr nach Spanien sind die Schiffe nicht mit reichen Goldschätzen beladen. Columbus erntet für die paar Schmuckstücke und die Eingeborenen, die er bei Hofe vorführt, mehr Spott als Ruhm. Die Entdeckung neuen Landes jenseits des Ozeans wird von der geldgierigen Adelsgesellschaft nicht wertgeschätzt. Die katholischen Herrscher Spaniens sind in diesen Jahren damit beschäftigt, die Mauren von der iberischen Halbinsel zu vertreiben.
Es kostet Columbus weitere Anstrengungen, der Königin eine zweite Expedition abzuringen. Bei der Vorbereitung begeht er einige für seine persönliche Karriere verhängnisvolle strategische Fehler. Eine Menge wichtiger Leute drängt danach, an dem prestigeträchtigen Unternehmen teilzuhaben. Hohe Beamte, Adlige, Geistliche, Geschäftsleute - alle wollen mit Ämtern bei der Expedition bedacht werden. In seinem Hochmut setzt sich Columbus über alle gesellschaftlichen Ränge hinweg und wählt seine Männer nur nach der nötigen Qualifikation und den vor Ort vorhandenen Bedürfnissen aus. Die Posten der Vizegouverneure besetzt er mit seinen beiden jüngeren Brüdern, obwohl sie diese Funktion überhaupt nicht haben wollen. So macht sich Columbus in Spanien mächtige Feinde.
Bei der Rückkehr nach San Salvador finden die Spanier die nach der ersten Ankunft freiwillig zurückgebliebenen Landsleute, die dort ein Fort bauen sollten, massakriert vor! Was immer geschehen ist, Columbus will es nicht zum Anlaß für noch mehr Blutvergießen nehmen. Er gemahnt zu Ruhe und Beherrschung. Noch immer glaubt er an ein friedliches Zusammenleben mit den Eingeborenen. Doch er verliert Stück für Stück die Kontrolle über seine Kolonie. Aufmüpfige Adlige untergraben seine Autorität als Gouverneur Ihrer Majestät. Es kommt zu Racheakten an den Indianern, die Gewalt eskaliert, die Insel erlebt einen Blutrausch. Die Nachricht von der Katastrophe gibt seinen Widersachern am spanischen Königshof willkommene Gründe, Columbus als Gouverneur der Neuen Welt abzusetzen.
Als gebrochener Mann kehrt Columbus nach Hause. Er ist mit seinem Traum vom Aufbau einer neuen Welt gescheitert. Er hat alles verloren. Dem Mann, der für die spanische Krone neues Land entdeckt und in Besitz genommen hatte, wird es am Ende damit gedankt, daß ihm alle Titel aberkannt werden und man ihn in der Heimat ins Gefängnis wirft. Seine Söhne Diego und Fernando sind inzwischen junge Männer geworden, die alles daran setzen, ihren Vater zu rehabilitieren und seine Pionierarbeit als Entdecker fortzuführen.

Zur 500. Jahrestag der neuzeitlichen Entdeckung Amerikas schuf Ridley Scott ein episches Meisterwerk, welches der Größe des historischen Ereignisses wahrhaft angemessen ist. Voller Mystifizierung und Pathos erzählt "Conquest Of Paradise" die bewegende Geschichte von der Begegnung der Spanier mit einer archaischen Naturwelt, aus der Columbus die Inspiration für eine tolerantere Gesellschaftsform schöpfte, als die in seiner Heimat vorherrschende. Der Film zeigt Columbus aber nicht als strahlenden Helden, sondern als durch und durch tragische Figur, dessen Leben trotz seines Verdienstes für die Welt von vielen Tiefschlägen geprägt war.
Der griechische Musiker Vangelis realisierte einen Score, in dem Elemente verschiedener Musikformen zusammengefügt sind, die alle eine abgrundtief triste Stimmung haben. Das hymnische Titelthema, eine typische Vangelis Komposition aus schwelgendem Bombast, tönt zu Beginn noch hoffnungsvoll, weicht aber bald düsteren Farben. In "Moxica And The Horse" fließen Geräusche des Dschungels, Trommeln der Indianer, spanische Gitarren und das Schwirren der orientalischen Sitar ineinander. Eine schwermütige Grundstimmung schwingt in den teilweise mit elektronischen Flächen und hypnotischen Rhythmen unterlegten Klängen. Der iberische Schmelztiegel, wo christliche Chöre und Glocken sich mit maurischen Melodien vereinigen, ergießt sich in die von Tierlauten animierten Ritualtänze der karibischen Eingeborenen. (Pino DiNocchio)

 


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Diesen Film gibt es auch in anderen Editionen::

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