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Die Spaziergängerin Von Sans-Souci - [La Passante De Sans-Souci] - [DE] DVD

Die Spaziergängerin Von Sans-Souci - [La Passante De Sans-Souci] - [DE] DVD
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Art.Nr.: 637921
Die Spaziergängerin Von Sans-Souci - [La Passante De Sans-Souci] - [DE] DVD

637921 DE
Tonspur: Deutsch / Französisch
Untertitel: D, E
Länge: 102 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.66
Extras:  
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: La Passante de Sans-Souci
Regie: Jacques Rouffio
Musik:  
Darsteller: Romy Schneider, Michel Piccoli, Wendelin Werner, Gérard Klein, Mathieu Carrière, Helmut Griem, Maria Schell
  Frankreich / Deutschland (West) 1982


DIE SPAZIERGÄNGERIN VON SANS-SOUCI
La Passante de Sans-Souci

Max Baumstein leitet in Paris eine internationale Organisation, die sich für die Rechte von politischen Gefangenen einsetzt. Max hat einen Termin beim Botschafter von Paraguay. Es geht um die Verhaftung einer britischen Staatsbürgerin in dem südamerikanischen Land, deren Freilassung Baumstein fordert. Am Abend davor erhält Max durch einen Boten einen Umschlag mit Fotos. Daraufhin konfrontiert er bei der Unterredung den Botschafter von Paraguay mit dessen Vergangenheit und früherer Identität als Deutscher. Dann zieht Max eine Pistole aus seinem Aktenkoffer und erschießt den Diplomaten.
Im Verlauf des Gerichtsprozesses erfährt die Öffentlichkeit und auch Max' bis dahin ahnungslose Frau Lina, was vor vielen Jahren geschehen war:

Berlin im Frühjahr 1933. Max ist 12 Jahre alt. Eine prügelnde Horde uniformierter Nazis erschießt seinen Vater auf offener Straße, weil er Jude ist. Der Junge wird schwer mißhandelt. Die Nachbarn Elsa und Michel Wiener nehmen den verletzten Jungen bei sich auf.
Der Buchverleger Michel Wiener schickt wegen der Repression durch die Nazis seine Frau Elsa und Max ins Ausland, nach Paris. Er selbst will nachkommen, sobald er die Firma verkauft hat. Michel wird im Zug festgenommen. Das Geldbündel kann er gerade noch einem wildfremden französischen Fahrgast zustecken. Dieser soll es in Paris zu Elsa bringen.
Der Champagnerhändler Maurice sucht Elsa auf, die sich als Sängerin in einem Nachtclub durchbringt, und übergibt ihr das Geld. Maurice wird für sie und Max ein guter Freund. Elsa kämpft aus dem Exil für die Freilassung ihres Gatten, der wegen der Publikation nazikritischer Bücher zu 5 Jahren Haft im Konzentrationslager verurteilt wurde. Elsa bringt ein großes persönliches Opfer, um Michel freizukaufen. Es endet in einer Tragödie.
Bei all dem spielt ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris eine Schlüsselrolle, dessen Gesicht Max in Berlin schon einmal gesehen hat, und dem er Jahrzehnte später in der Botschaft Paraguays ein weiteres und letztes Mal gegenübersteht...

Den späten Akt der Selbstjustiz gegen den Mann, der in Berlin seinen Vater und in Paris seine Pflegeeltern ermordet hat, versteht Max Baumstein als Weckruf an die Öffentlichkeit. Die Ära totalitärer Regime ist noch nicht zu Ende. Faschismus und Rassismus greifen immer noch um sich und werden wieder stärker. Die Verbrecher bleiben unbehelligt, so wie jener Mörder unter der Maske eines südamerikanischen Diplomaten.
In ihrem letzten Film spielt Romy Schneider die Doppelrolle von Elsa und von Max' späterer Ehefrau Lina, die Elsa wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
(Pino DiNocchio)

 


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