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Stille Nacht - Das Weihnachtswunder - [Silent Night] - [DE] DVD

Stille Nacht - Das Weihnachtswunder - [Silent Night] - [DE] DVD
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Art.Nr.: 631039
Stille Nacht - Das Weihnachtswunder - [Silent Night] - [DE] DVD

631039 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: D
Länge: 86 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras: Wendecover

 

Originaltitel: Silent Night
Regie: Rodney Gibbons
Musik:  
Darsteller: Linda Hamilton, Matthew Harbour, Romano Orzari, Alain Goulem, Martin Neufeld, Mark Antony Krupa, Cassian Bopp, James McGowan, Michael Elkin, Gianpaolo Venuta, Michael Sinelnikoff
  Kanada 2002


STILLE NACHT - DAS WEIHNACHTSWUNDER - Silent Night

Im Dezember 1944 quartiert sich Elisabeth Vincken mit ihrem 12jährigen Sohn Fritz in der Jagdhütte der Familie in den Ardennen ein, nachdem ihre Stadtwohnung ausgebombt wurde. Obwohl ganz in der Nähe die heftig umkämpfte Frontlinie verläuft, hofft Elisabeth in der Abgeschiedenheit der tief verschneiten Wälder vor dem Kampfgeschehen sicher zu sein.
Fritz träumt davon, im neuen Jahr schon bald in die Wehrmacht einzutreten und für den Führer in den Krieg zu ziehen. Seine Mutter hat in dieser Angelegenheit eine gänzlich andere Ansicht. Es ist genug, daß ihr älterer Sohn bereits gefallen ist und das Schicksal ihres Gatten ungewiß ist.
Plötzlich fliegt die Tür auf. Amerikanische Soldaten stürmen in die Hütte. Sie haben einen verwundeten Kameraden. Der deutschen Frau begegnen die Amerikaner sehr abweisend, schließlich gehört sie dem Feind an. Elisabeth läßt sich nicht beirren. Sie hilft den Männern so gut es geht. Sergeant Ralph Blank hat zwar das militärische Kommando, er kann beschlagnahmen, was er braucht; das Hausrecht in ihrer Jagdhütte läßt sich Elisabeth jedoch nicht nehmen. Sie duldet keine Gewalt und keine Waffen unter ihrem Dach.
Der von der Nazi-Propaganda indoktrinierte Fritz ist höchst wachsam. Bei erster Gelegenheit entwendet er dem Feind heimlich die Gewehre. Auch wenn der Junge dabei ein ganz anderes Motiv hat als seine Mutter, spielt seine Aktion deren Absicht in die Hände. Als drei deutsche Soldaten bei der Hütte aufkreuzen, kommt es zur brisanten Konfrontation. Elisabeth gelingt es mit ihrem energischen Auftreten, auch ihre Landsleute zu entwaffnen.
Die Hütte ist für alle der einzige Ort, wo sie die bittere Winternacht verbringen können. Es soll eine friedliche Nacht sein - denn schließlich ist Weihnachten. Die Lage ist und bleibt angespannt. Jeder Schritt, jedes Wort ist begleitet von Mißtrauen. Der tief sitzende Haß der Kriegsgegner und ihr geradezu instinktives Kampfverhalten nötigt den Männern extreme Selbstbeherrschung ab. Zusammen mit dem Feind den Weihnachtsabend zu feiern, das verlangt von allen Anwesenden, ihre soldatische Sichtweise für eine Nacht niederzulegen und den Menschen in ihrem Gegenüber zu erblicken.

Gegenüber den Soldaten der Wehrmacht lehnt sich Elisabeth mit ihrer regimekritischen Meinung weit aus dem Fenster, was sie in den Augen von Leutnant Hans Klostermann zur Vaterlandsverräterin macht. Während die anderen sich mit der unbequemen Situation schnell arrangieren und versuchen die Gräben zu überspringen, bleibt Klostermann am längsten bei einer ablehnenden Haltung zu allem, was er als feindlich betrachtet. Am Ende kann aber auch er die disziplinierte Fassung nicht wahren. Das Weihnachtswunder bringt die Menschen in der Hütte zusammen. Auch wenn am nächsten Morgen für die Soldaten der Krieg auf verschiedenen Seiten weitergeht, haben sie in dieser Nacht für kurze Zeit damit innegehalten. Zwischen Fritz und dem US-Soldaten Jimmy entsteht in der Wundernacht sogar eine Freundschaft, die ein Leben lang hält.
Wenn Nordamerikaner Kriegsfilme machen, in denen Deutsche vorkommen, schreiben sie für diese Figuren löblicherweise Dialoge in deutschen Worten, sind sich aber dann zu schade, die Rollen mit deutschen Muttersprachlern zu besetzen oder wenigstens sauber zu synchronisieren. Amerikanische und kanadische Schauspieler brechen sich die Zunge daran ab, deutsche Sätze herauszuquäken. Bei "Silent Night" hat man mit der Story einen cleveren Ausweg aus dem Dilemma gefunden: Elisabeth besteht zur vorbeugenden Vermeidung von Mißverständnissen darauf, daß alle Konversationen in Englisch geführt werden, selbst Unterhaltungen zwischen den Deutschen. Diese sprechen dann Englisch mit einem komischen Akzent. Der junge Matthew Harbour in der Rolle des kleinen Fritz macht das sehr sorgfältig. Die erwachsenen Schauspieler vergessen manchmal, daß sie mit Akzent reden sollen. Erspart bleibt das nur dem jungen deutschen Gefreiten Peter Heinrich, der erst 14jährige kann kein Englisch. Seltsamerweise spricht ausgerechnet der mit der Rolle des Peter betraute Darsteller Cassian Bopp als einziger ein reines Deutsch. (Pino DiNocchio)

 


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