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Vuelve - Komm Zurück - [DE] DVD spanisch

Vuelve - Komm Zurück - [DE] DVD spanisch
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Art.Nr.: 679654
Vuelve - Komm Zurück - [DE] DVD spanisch

679654 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Spanisch
Untertitel: D, E
Länge: 88 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras: Wendecover, Audiokommentar des Regisseurs, Behind the Scenes, Bildergalerie

 

Originaltitel: Vuelve
Filmlänge: 86 Min.
Regie: Iván Noel
Musik: Iván Noel
Darsteller: Renzo Sabelli, Romina Pinto, Guillermo Tasara, Ana Juárez, Leticia Vota, Rodrigo López, Juan Carrasco, Dardo Leal
  Argentinien 2012


VUELVE - KOMM ZURÜCK

Gregorio hat sich die Restaurierung eines heruntergekommenen Jesuitenklosters im Norden Argentiniens zur Lebensaufgabe gemacht. In den alten Gemäuern wohnt er auch mit seiner Familie und streitet mit den Behörden und Anwälten der Kirche, die ihm vorwerfen, er habe das Anwesen, welches er zu einem kunsthistorischen Museum machen will, unrechtmäßig in seinen Besitz gebracht.
Der 13jährige Sohn Gabriel hat ein inniges Verhältnis zu seiner Mutter Sofia. Eine zu intime Nähe für einen Jungen, der in die Pubertät kommt, findet Vater Gregorio. Doch wissend um die psychische Erkrankung seiner Frau verschließt Gregorio die Augen vor ihren provokativen sexuellen Übergriffigkeiten auf den Jungen. Sofia ist traumatisiert von Fehlgeburten. Das Leben in dem ehemaligen Kloster begünstigt ihren religiösen Wahn, sich und ihren Sohn ständig von Befleckung reinigen zu müssen.
In der explosiven Spannung geschieht das Unfaßbare: Sofia stürzt sich vor Gabriel in den Tod!
Gabriel, schon immer ein stilles, introvertiertes Kind, zieht sich noch mehr in sich zurück als zuvor. Gregorio findet keinen Zugang mehr zu seinem Sohn. Er kann dessen seltsames Verhalten nicht einordnen, kann Gabriels eigene Form der Trauer nicht begreifen.
Gabriel erlebt wiederkehrende Visionen. Seine Mutter, die er verehrt wie eine Heilige, erscheint ihm als Geist und spricht zu ihm. Sie flößt ihm Dinge ein, die er für sie tun soll, um ihre Wiederkehr vorzubereiten. Auf seltsame Art trifft alles ein, was sie vorhersagt. Das bestärkt den Glauben des Jungen, seine Mutter sei noch immer präsent. Mit verschiedenen bizarren Aktionen, die Vater Gregorio irritieren und ängstigen, kämpft Gabriel gegen seinen Seelenschmerz an.
Tante Debora quartiert sich ein und drängt sich gegen Gregorios Willen als Ratgeberin auf. Bei Gabriel fordert sie damit nur noch verstörendere Reaktionen heraus. Debora wertet das Verhalten des Jungen als Symptom, daß bei ihm dieselbe psychische Krankheit ausbricht wie bei Sofia. Als noch eine weitere Frau im Haus auftaucht, weiß Gabriel, was er zu tun hat. Die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten...

Mit dem Psychodrama "Vuelve" begibt sich Autorenfilmer Iván Noel tief in den mystischen Surrealismus. Ungeklärte Verhältnisse innerhalb der Familie bilden den Acker der Verdammnis, auf dem sowohl Sofias Erkrankung mit ihren ausufernden Nebenwirkungen, als auch Gabriels abgründige Trauerbewältigung ihre verrotteten Früchte hervorbringen. Gabriel verfällt in einen morbiden Horrortrip. Er sucht nach Schuldigen am unbegreiflichen Freitod seiner geliebten Mutter.
Iván Noel vermählt in seinen Filmen den Verlauf komplexer Familiendramen mit der ästhetischen Fotografie der Knaben, die sich im Zentrum jener Dramen befinden. In der kompromißlosen Konsequenz seines Schaffens scheut er sich auch nicht vor einer erotisierenden Darstellung der sündhaften Schönheit der Jungen innerhalb des künstlerischen Kontexts.
Für die Hauptrolle zu "Vuelve" fand Noel in den Straßen von Buenos Aires einen zwölfjährigen Jungen mit einer fast überirdischen Erscheinung, den er als die perfekte Besetzung zur Teilnahme an dem Filmprojekt gewinnen konnte. Gläserne Augen wie Smaragde, zwischen zartem Grün und Blau im Leuchten des Lichtes schimmernd wie das sonnendurchflutete, klare Wasser einer Lagune, blicken groß und rund zwischen endlos langen, schwarzen Wimpern aus der Tiefe eines unergründlichen Gesichts. Das ist Renzo Sabelli - ein verschlossener, in sich gekehrter Junge ohne jeden Gedanken an Schauspielerei. Unter Noels Regie durfte Renzo als Akteur in einem einzigartigen Kunstwerk eine fantastische Erfahrung machen. Noel führt das Medium Film zu seinem wahren Sinn, denn er erzählt seine Geschichten in Bildern voller Symbolismus.
Ein Film von absoluter Weltklasse. Es werden wohl Jahrzehnte vergehen, bis der etablierte Kulturadel diesen Film als unerhörtes Kunstwerk erkennt. (Pino DiNocchio)

 


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