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Hänsel Und Gretel (2006) - [DE] DVD

Hänsel Und Gretel (2006) - [DE] DVD
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Art.Nr.: 666631
Hänsel Und Gretel (2006) - [DE] DVD

666631 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 75 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.77
Extras:  

 

Originaltitel: Hänsel und Gretel
Regie: Anne Wild
Musik:  
Darsteller: Johann Storm, Nastassja Hahn, Sibylle Canonica, Claudia Geisler, Henning Peker
  Deutschland 2006


HÄNSEL UND GRETEL (2006)

Ein armer Holzfäller und seine Frau wollen die Kinder im Wald aussetzen, weil sie nicht genug zu Essen haben. Der kluge Hänsel legt eine Spur aus weißen Kieselsteinen, so finden er und seine Schwester Gretel wieder zurück nach Hause. Die erboste Stiefmutter sperrt Hänsel nun über Nacht ein, damit er nicht wieder Steine sammeln kann. Am nächsten Morgen werden die Kinder wieder in den Wald geführt und allein gelassen. Hänsel streut die Krümel seines letzten Stücks Brot als Spur. Doch die Vögel picken alle Brotkrumen auf. Hänsel und Gretel irren verlassen durch den finsteren Wald. Es ist unheimlich.
Mitten im endlosen Wald stoßen die Kinder auf ein gar wundersames Häuschen, welches ganz aus eßbarem Gebäck und Zuckerwerk gebaut ist. Darin wohnt eine Frau, die die ausgehungerten Kinder freundlich zu sich hinein bittet. Gretel ist mißtrauisch, aber Hänsel greift beherzt zu. Es gibt so viel leckeres Essen und Naschzeug, daß sie beide von Pfannkuchen und Torte bald übersatt sind. Dann dürfen die Geschwister sogar in einem richtigen weichen Federbett einschlafen.
Am Morgen ist aller Zauber verschwunden. Das Knusperhäuschen mit den Zuckerfenstern ist nur noch ein gewöhnliches Steinhaus. Die Frau ist nämlich eine Hexe. Sie sperrt den Jungen hinter Schloß und Riegel, das Mädchen muß in der Küche beim Zubereiten der Speisen helfen. Jeden Tag muß sie ihrem Bruder Schüsseln voller Essen bringen, während sie selbst nur die Abfälle bekommt. Hänsel ißt und ißt und wird immer fetter. Da kommt Gretel dahinter, daß die Hexe den Hänsel fressen will. Die Kinder ersinnen eine List, wie sie die Hexe täuschen können. Trotzdem bereitet die ungeduldig gewordene Hexe die Schlachtung des Jungen vor und heizt den Ofen ein. Jetzt muß Gretel sich schnell eine rettende Idee einfallen lassen...

Schöne Naturaufnahmen vom Wald und seinen Tieren, sowie herrlich mystische Musik machen diese filmische Inszenierung zu einer der stimmungsvollsten Visualisierungen des klassischen Gebrüder Grimm Märchens. Die tolle Ausstattung ist wirkungsvoll ausgeleuchtet. Die Kamera malt mit den Kontrasten von Sonnenlicht und Schatten plastische Figuren. Das Hexenhaus fügt sich harmonisch in das dichte Gestrüpp des Waldes ein, als wäre es organisch daraus gewachsen.
Johann Storm ist Hänsel, und Nastassja Hahn ist Gretel. Die zwei Kinder wandeln mit recht steifem Ausdruck durch die Märchenkulisse und sprechen ihre wenigen Textzeilen auf, als wären sie von Anfang verhext. Man hätte den Kinderschauspielern ein Stück mehr Vitalität erlauben sollen.
Wie so oft ist jedoch vor allem die Hexe nicht überzeugend. Man stellt sich die Hexe als knorriges, verrunzeltes altes Weiblein mit knarziger Reibestimme vor. Sibylle Canonica wirkt eher wie eine esoterische Kräuter- und Müslihexe aus der Althippie Generation, die im Wald ein naturnahes Leben führt. Die Musik mit gehauchtem Frauengesang unterstreicht die mehr auf weiße Magie angelegte Atmosphäre. Die feminine Energie der Hexe macht sie zu einer erdverbundenen, mütterlichen Figur. Sicher eine mögliche Interpretation, aber eine nicht unbedingt angsteinflößende.
(Pino DiNocchio)

 


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