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Alfons Zitterbacke (TV 1986) - [DE] DVD

Alfons Zitterbacke (TV 1986) - [DE] DVD
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Art.Nr.: 692671
Alfons Zitterbacke (TV 1986) - [DE] DVD

692671 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 180 Min.
Bild: 4:3 Vollbild 1:1.33
Extras:  
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Alfons Zitterbacke
Filmlänge: 156 Min. ohne Vor- und Abspann
Regie: Andreas Schreiber
Musik: Thomas Natschinski
Darsteller: Enrico Lübbe, Jürgen Reuter, Ute Lubosch, Cornelia Lippert, Thomas Thal, Juliane Pahl, Haiko Nieland, Cordula Berger, Antje Brusch
  Deutschland (Ost) 1986


ALFONS ZITTERBACKE (TV 1986)

Wenn der stets hilfsbereite Schüler Alfons anderen Menschen etwas Gutes tun will, gehen seine edlen Absichten garantiert nach hinten los. Selten wird ihm sein selbstloser Einsatz gedankt. Statt in einer kleinen Sache zu helfen, verursacht Alfons meistens, völlig unbeabsichtigt natürlich, ein Schlamassel in großem Maßstab. Ist das gerecht? Auf keinen Fall gerecht ist die Welt zu Alfons mit dem lächerlichen Nachnamen, den sie ihm gegeben hat. Wer möchte schon in eine Familie mit dem Namen Zitterbacke hineingeboren werden?
Ob Alfons heldenhaft eine Dame aus einem abgetriebenen Boot rettet, die sich später als die neue Klassenlehrerin entpuppt; ob er die auf die Straße gekullerten Brötchen fürs Abendessen schnell im Badesee abwäscht; ob er in den Ferien von der halben Klasse die Haustiere von Katz bis Maus in Pflege nimmt: Alfons Erfindungsgeist läßt ihn in jeder Situation eine Lösung finden, die das Unheil perfekt macht, ohne daß alle anderen Leute etwas davon merken; naja, fast kaum etwas.

Nach den beliebten Kinderbüchern über den lustigen Lausbuben Alfons Zitterbacke war bereits 1965 in der DDR ein Spielfilm entstanden. 1986 erspielte eine neue Schauspielergeneration aus den Abenteuern des Alfons Zitterbacke eine 6-teilige Fernsehserie. Die Geschichten mit dem Kopfsprung und mit dem Kosmonauten waren schon im Spielfilm vorgekommen. Zusätzlich bringt die Serie vier weitere amüsante Episoden aus dem ereignisreichen Leben des liebeswerten Bengels.
Mit 26 Minuten effektiv pro Episode bietet die Produktion mehr Zeit, die einzelnen Kapitel vertiefend zu entwickeln, allerdings auch die eine oder andere Länge zu hinterlassen. Highlight unter den Folgen ist die mit den Haustieren, Alfons der Tierparkdirektor.
Im schauspielerischen Vergleich zum dem Spielfilm von 1965 ist Vater Zitterbacke in der Serie gar nicht überzeugend. Jürgen Reuter ist zu soft, ihm fehlt völlig der polternde Charakter, wie ihn Günther Simon als Papa im Spielfilm so trefflich dargestellt hatte. Enrico Lübbe hingegen erscheint in der Serie als die vergleichsweise gelungenere Besetzung für die Figur des Alfons. Er wirkt als Junge freundlicher und agiert vielseitiger und mutiger als der Darsteller aus der Spielfilmversion. Des weiteren hat Alfons nicht wie im Spielfilm ein kleines Mädchen als einzige Spielkameradin, sondern sein bester Freund ist ein Junge. Rolf begleitet ihn beim Kosmonautentraining und anderen verrückten Vorhaben. Eine zeitlang jagt Alfons der hochnäsigen Marion hinterher, in die er verschossen ist, bis er merkt, wie blöd die ist. Die neue Bekanntschaft Carolin geht ihm wiederum fast etwas zu stürmisch vor. Papa fantasiert sich seinen eigenen Teil dazu. Überhaupt, Papa ist fest entschlossen, aus seinem Junior einen echten Zitterbacke zu machen. Und der Junge läßt sich nicht von seinen verrückten Plänen abbringen, sogar in den Weltraum zu fliegen...
(Pino DiNocchio)

 


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