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Bastard (2011) - [DE] DVD

Bastard (2011) - [DE] DVD
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Art.Nr.: 678691
Bastard (2011) - [DE] DVD

678691 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: E
Länge: 121 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Interviews, Musikvideo
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Bastard
Filmlänge: 115 Min. ohne Abspann
Regie: Carsten Unger
Musik:  
Darsteller: Markus Krojer, Finn Kirschner, Antonia Lingemann, Martina Gedeck, Beate Maes, Stephan Schad, Sibylle Canonica, Hanns Zischler, Matthias Koeberlin, Volker Muthmann
  Deutschland 2011


BASTARD (2011)

Der 9jährige Nikolas wird vermißt. In der Schule kursiert ein Video, auf dem Nikolas gefangen in einem Keller zu sehen ist. Kriminalermittlerin Meinert befragt alle Schüler. Das führt sie nicht weiter, außer daß sich der knapp 14jährige Leon auffällig unkooperativ verhält. Leons Klassenkameradin Mathilda ist schon weiter. Sie hat auf dem Video etwas erkannt, was ihr verrät, daß Leon der Entführer von Nikolas sein muß. Mathilda erpreßt ihn. Leon muß sein böses Geheimnis mit ihr teilen. Sie will dabei sein. Sie will das "Opfer" sehen.
Bei der Befragung von Leons Eltern erfährt Polizeipsychologin Meinert, daß der Teenager sich in letzter Zeit psychisch verändert hat. Leon hat sich völlig zurückgezogen, das Verhältnis zu den Eltern ist gestört.
Leon spielt mit der Ermittlerin. Er verweigert jede Auskunft, läßt aber dennoch durchblicken, daß er weiß, wo Nikolas ist. Er glaubt sich auf der sicheren Seite, weil er die wenigen Tage bis zu seinem 14. Geburtstag noch nicht strafmündig ist. Leon beherrscht die Psychologie perfekt. Auf Fragen reagiert er konsequent mit Gegenfragen. Nie gibt er eine Antwort. Er provoziert mit einer Frechheit, die seine erwachsenen Gesprächspartner überrumpelt. Er kostet es aus, die Beteiligten zu kompromittieren, indem er physisch und verbal in ihre Privatsphäre eindringt. Er bohrt in den Wunden, fügt mit kühler Berechnung seelische Schmerzen zu.
Leon kreuzt bei Nikolas' Eltern auf und zwingt sie, seinen Forderungen zu folgen. Er nistet sich mit Mathilda dort in der Wohnung ein und kommandiert Anja und Raphael, die um das Leben ihres Sohns bangen. Die zwei Jugendlichen wollen Familie spielen, während der kleine Nikolas weiter verschwunden bleibt. Psychologin Meinert klinkt sich in das Spiel ein, doch ihr gelingt es nicht, Leon in die Knie zu zwingen. Der hochintelligente Teenager degradiert die Polizistin einfach zu einer weiteren Spielfigur.
Die Zeit läuft, Nikolas befindet sich in Lebensgefahr, und Leon verschweigt das Versteck weiter. Endlich stößt Meinart bei Nachforschungen an anderer Stelle auf den entscheidenden Hinweis. Jetzt wird alles klar...

Das ist ein wirklicher Bastard, dieser Junge mit dem leeren Blick. Ihm scheint jede Empathie zu fehlen. Mit kalter Sachlichkeit plant und realisiert der Teenager seine spektakuläre Aktion. Ohne Mitgefühl für sein Opfer, den kleinen Nikolas, fordert Leon etwas ein, das er nie bekommen hat: die Liebe seiner Mutter. Alle sollen bestraft werden dafür, daß Leon ohne Identität geboren wurde.
Markus Krojer ist beängstigend in der Rolle des gefährlichen Jungen, der die Kunst der Manipulation souverän anzuwenden weiß und zugleich permanent improvisieren muß, um Meinerts unerwartete taktische Schritte zu kontern. Leons größtes Risiko ist seine eigene Unsicherheit. Auch wenn er es konsequent überspielt, so kann die Psychologin doch erspüren, daß der Junge Angst hat. Das Psychoduell ist gruselig und spannend. Der Kriminalfall an sich ist totaler Quatsch. Man wird kaum einen aufsässigen Jugendlichen drei Tage lang so ein aberwitzig makaberes Spiel treiben lassen, während ein verschwundenes Kind in Lebensgefahr schwebt. Eine Abgrenzung zwischen Wirklichkeit und Symbolik macht der Film nicht. Die emotionale Ambivalenz in der Figur Leon spiegelt sich in der telegenen Erscheinung von Darsteller Markus Krojer. Der sanfte Junge wandelt unnahbar in klaustrophobisch blauen Bildern wie ein Geist, der nach seiner Erlösung dürstet. (Pino DiNocchio)

 


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