Deutsch English

Der Kleine Lord - [Little Lord Fauntleroy] (TV 1976) - [DE] DVD

Der Kleine Lord - [Little Lord Fauntleroy] (TV 1976) - [DE] DVD
Bild vergrößern

18,80 EUR

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: abhängig vom Hersteller

Art.Nr.: 614561
Der Kleine Lord - [Little Lord Fauntleroy] (TV 1976) - [DE] DVD

614561 DE
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: keine
Länge: 145 Min.
Bild: 4:3 Vollbild 1:1.33
Extras:  
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: Little Lord Fauntleroy
Filmlänge: 141 Min. ohne Abspann
Regie: Paul Annett
Musik:  
Darsteller: Glenn Anderson, Jennie Linden, Paul Rogers, Preston Lockwood, Ray Armstrong, Valerie Lush, Betty McDowall, Ray Smith, Paul D'Amato, Tony Beckley, Carole Hayman, Peter Hale, Ian Thompson, Michael Keet, Ellis Dale, Max Faulkner
  Großbritannien 1976


DER KLEINE LORD (TV 1976)

Mit dem Besuch des englischen Rechtsanwalts Mr. Havisham ändert sich das Leben des New Yorker Jungen Cedric Errol und das seiner verwitweten Mutter von Grund auf. Der Junge erfährt zu seinem großen Erstaunen, daß er der Alleinerbe einer englischen Adelsfamilie ist. Sein Großvater, der Earl of Dorincourt, wünscht den Enkel zu sich ins Schloß.
Ceddie verabschiedet sich herzlich von seinen besten Freunden, dem Schuhputzer Dick und dem Gemischtwarenhändler Mr. Hobbs, bevor er auf die Reise über den Atlantik geht.
Cedrics amerikanische Mutter weist der Graf schroff zurück. Unter keinen Umständen möchte er sie sehen. Sie bekommt ein Wohnhaus weit weg vom Schloß. Nur der kleine Lord Fauntleroy, wie Cedric jetzt heißt, soll beim Großvater wohnen. Die Angestellten auf Schloß Dorincourt sind entzückt von dem wohlerzogenen Kind. Der Graf hingegen ist erbost über die ordinären Ansichten, mit denen die amerikanische Mutter den Jungen verdorben hat. Er beginnt unverzüglich damit, seinen Erben zu einem richtigen Lord zu erziehen.
Ceddie begegnet seinem Großvater ohne Vorbehalte. Der Junge kennt den schlechten Charakter des barschen Grafen nicht. Er hält ihn für einen guten Menschen, weil er ihm so viele Geschenke macht. Der kleine Lord sieht in seinem Großvater einen großzügigen Mann. Der kluge Junge steckt den harzherzigen, strengen Grafen im Handumdrehen in die Tasche. Er überrumpelt den alten Knauser mit seinen Ideen, daß ein guter Graf seine Untertanen gut und edelmütig behandeln müsse. Ceddie genießt seinen neuen Reichtum ebenso wie er sich für das Wohlergehen der Armen einsetzt, für die er sich als kleiner Lord verantwortlich fühlt.
Mrs. Errol entdeckt eine völlig verwahrloste Siedlung, wo der Graf von Dorincourt die verarmten Menschen im Elend hausen läßt. Er preßt ihnen Miete ab, obwohl die Häuser so verfallen sind, daß die Leute darin krank geworden sind. Mrs. Errol hilft den armen Schluckern, sehr zum Ärger des Grafen, der nicht unversucht läßt, seine Verachtung ihr gegenüber zu demonstrieren. Seine herablassende Haltung kann den Enkel nicht erschüttern. Der kleine Lord stellt den störrischen Großvater vor unliebsame Tatsachen, indem er als künftiger Landherr mutige Entscheidungen zugunsten der in Not geratenen Menschen trifft.
Insgeheim hegt der Graf Bewunderung für die unerschrockene, zupackende Art des Jungen, der mit natürlicher Selbstverständlichkeit daran geht, die erbärmlichen Lebensbedingungen der einfachen Leute in der Grafschaft zu verbessern. Die Nachricht, daß der verstorbene ältere Sohn des Grafen von Dorincourt eine Ehefrau hatte und es aus der Verbindung ein Kind gibt, trifft den alten Mann ins Mark. Jetzt wo er den lebhaften Cedric liebgewonnen hat, soll plötzlich ein anderer Junge in der Erbfolge vorne stehen. Auch Ceddies alte Freunde Dick und Mr. Hobbs sind empört. Sie machen sich auf den Weg nach England...

Die 1976 von der BBC produzierte Verfilmung des rührseligen Romans aus der victorianischen Zeit wartet mit historischer Kostümierung auf, wobei die akkurat geformte, üppige Pilzkopffrisur, die man dem Jungen aufgesetzt hat, recht bizarr aussieht. Die Zeitung, in der Mr. Hobby liest, zeigt das Jahr 1881, allerdings stimmt der Wochentag nicht mit dem Datum überein. Da hat der Hersteller der Requisite nicht sorgfältig gearbeitet.
Der Earl selbst bleibt etwas blaß. So grimmig wie der unvergleichliche Alec Guinness in der Filmversion von 1980 konnte vorher und nachher keiner den alten Earl spielen. Der amerikanische Republikaner und Patriot Mr. Hobbs ist die gelungenste Figur in dieser BBC-Fassung. Sein leidenschaftlicher Monolog über den verhaßten englischen Adel ist ein Highlight des Schauspiels. Ebenso fesselt Mr. Hobbs bei seiner Recherche nach der zwielichtigen Minna, die sich mit ihrem verzogenen Balg offensichtlich das Erbe von Dorincourt erschleichen will.
Glenn Anderson in der Hauptrolle macht eine sehr ernste Miene. Dieser kleine Lord agiert wohl überlegt und keineswegs impulsiv. Seine Motive kommen spürbar aus den politischen Lektionen, die er im Krämerladen von seinem engagierten Vorbild Mr. Hobbs gelernt hat. Auf das in anderen Filmadaptionen übersteigerte Finale mit dem Weihnachtsfest hat man hier ganz verzichtet, und die Geschichte funktioniert trotzdem. Das tut sie vielleicht gerade deshalb so gut, weil sie so kühl und unsentimental erzählt wird.
(Skip Martin)

 


© 1999-2018 by TAMINGO Media Publishing

[<<Erstes] | [<zurück] | [Übersicht] | [weiter>] | [Letztes>>] | Artikel 250 von 989 in dieser Kategorie

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

Willkommen zurück!

E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Partner

filmundo.de

Newsletter-Anmeldung

E-Mail-Adresse:

Kundengruppe


Kundengruppe: Gast

Hersteller Info

DE Deutschland
DE Deutschland
Mehr Artikel

Hersteller

Parse Time: 0.142s