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100 Schritte - [I Cento Passi] - [IT] DVD italienisch

100 Schritte - [I Cento Passi] - [IT] DVD italienisch
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Art.Nr.: 653232
100 Schritte - [I Cento Passi] - [IT] DVD italienisch

653232 IT
Tonspur: Italienisch
Untertitel: E, I
Länge: 107 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
Extras: Audiokommentar, Backstage Aufnahmen, Dokumentation

 

Originaltitel: I Cento Passi
Regie: Marco Tullio Giordana
Musik:  
Darsteller: Luigi Lo Cascio, Luigi Maria Burruano, Lucia Sardo, Paolo Briguglia, Tony Sperandeo, Andrea Tidona, Lorenzo Randazzo, Luigi Billeci
  Italien 2000

100 SCHRITTE - I Cento Passi

Als Kind muß Peppino erleben, wie sein geliebter Onkel Cesare von einer heimtückisch gelegten Bombe getötet wird. Der Mord geht auf das Konto der Mafia, die in dem sizilianischen Städtchen Cinisi alles beherrscht. Auf der Suche nach dem Mörder lernt der Junge den Maler Stefano kennen. Stefano ist Kommunist. Unter seinem Einfluß schließt sich "Peppino" Giuseppe Impastato als junger Mann der Arbeiterbewegung an. Die Linke hat der Mafia den Kampf angesagt. Denn die Mafia steckt hinter der korrupten Regierung der allmächtigen Christdemokraten mit dem Behördenapparat bis hinunter zum Dorfpolizisten. Peppino wagt es, dies offen auszusprechen, was sich sonst niemand traut, weil alle irgendwie mit der Mafia verbandelt sind. Der junge Aktivist gerät dadurch in einen unerbittlichen Konflikt mit seiner Familie. Nur 100 Schritte sind es von seinem Elternhaus über die Straße zur Wohnung von Onkel Tano. Für Peppino ist der ein Mörder, für alle anderen im Ort ist Gaetano Badalamenti der Schutzpatron und die unumstrittene Autorität. Seine öffentlichen Anschuldigungen gegen Badalamenti entfachen einen Sturm der Empörung. Der eigene Vater ist über das abtrünnige Verhalten des Sohnes zutiefst beschämt und verstößt ihn. Peppino macht sich durch seine unermüdliche Kampagne gegen die Mafia und auch durch seine Zusammenarbeit mit den verpönten Linken zur Zielscheibe. Sein Kampf wird zu einem gefährlichen Spiel mit dem Leben...

Der Film erzählt auf sehr persönliche Weise die kurze dramatische Lebensgeschichte des Giuseppe Impastato, jenes jungen Mannes, der im Italien der 1970er Jahre aufstand, um der Mafia den Krieg zu erklären. Eine Eskalation der Gewalt erschütterte damals das Land. Extremisten mißbrauchten den gerechten Kampf der Linken gegen Ausbeutung, Filz und Korruption. Auf einer Welle des Terrors drohte Italien im Chaos zu versinken, der militante Kurs spaltete die Protestbewegung. Der kleine Lokalrebell Giuseppe Impastato war dabei dennoch nur eine Randfigur, gerade deshalb bietet seine Biografie sich dafür an, im Hintergrund seiner Geschichte einige Eindrücke von den damaligen Zuständen und Geschehnissen passieren zu lassen. Allerdings werden dazu nur Andeutungen zitiert, symbolhafte Bilder aus einer bewegten Zeit der 1970er und 80er Jahre. Die Historie selbst muß man doch schon kennen oder sie sogar teilweise selbst miterlebt haben - wenn auch an anderen Orten. Die Mittel und Erscheinungsformen des Kampfs gegen das verbrecherische Großkapital waren in Sizilien dieselben wie in Westdeutschland. Ein Hauch von Nostalgie liegt über einigen Bildern dieses Films. Da ist besonders der freie Radiosender als Stimme des Widerstands eine vertraute Erinnerung.
(Pino DiNocchio)

 


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