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Pleasantville - [DE] DVD

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Art.Nr.: 618201
Pleasantville - [DE] DVD

620171 DE
Tonspur: Deutsch / Englisch / Spanisch
Untertitel: D, E + 6 weitere
Länge: 119 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1.1.78
Extras: Audiokommentar von Gary Ross, Iscolates Score mit Kommentar von Randy Newman, Making Of Featurette: The Art Of Pleasantville, Musikvideo von Fiona Apple, Interviews

 

Originaltitel: Pleasantville
Regie: Gary Ross
Musik: Randy Newman
Darsteller: Tobey Maguire, Reese Witherspoon, Jeff Daniels, Paul Walker, Joan Allen, William H. Macy, J. T. Walsh, Don Knotts, Kevin Connors, Giuseppe Andrews
  USA 1998

PLEASANTVILLE

Der Schüler David ist ein absoluter Fan der 50er-Jahre Fernsehserie "Pleasantville". In der Serie ist alles immer schön, die Menschen streiten sich nicht, alles gelingt, es regnet niemals, es gibt keine Klos und keinen Sex, alles ist immer rein und sauber (Zitat: "Es gibt welche, die halten schon Händchen, aber für sowas ist später doch noch genug Zeit, findest du nicht?").
Heute ist ein "Pleasantville"-Marathon im Fernsehen, die ganze Nacht nonstop viele Folgen. David ist glücklich, doch da kommt ihm seine Schwester Jennifer in die Quere. Sie will mit ihrem Date ein Konzert auf MTV gucken. Beim Streit zerbricht die Fernbedienung in tausend Stücke, doch merkwürdigerweise ist sofort ein obskurer Fernseh-Reparierer da, der ihnen eine neue, sehr klobige Fernbedienung in die Hand drückt. Erneut kommt es zum Streit um das Gerät, wobei ein Knopf gedrückt wird und beide in den Fernseher gesaugt werden. Hinein in "Pleasantville". Sie sind geschockt und können es nicht begreifen, vor allem ist alles schwarzweiß. Die Fernsehfamilie scheint auch nicht zu bemerken, daß sie eigentlich nicht dazugehören und behandelt sie wie normale Kinder. Jennifer ist erst verzweifelt, sie will nicht in dieser spiessigen Welt leben, doch als sie Skip, den Anführer des Football-Teams kennenlernt, gewöhnt sie sich an den Gedanken. Die beiden Kids aus den 90ern bringen in die Welt der 50er natürlich so einigen Trubel mit sich, und aus den gesichtslosen Fernsehmenschen werden langsam aber sicher Individuen. Dies macht sich dadurch bemerkbar, daß sie plötzlich farbig werden. Das macht natürlich nicht allen Freude, und so kommt es, daß der Bürgermeister lieber Kontinuität predigt, anstatt Veränderung, und die noch nicht "infizierten" aufruft, sich zu wehren...

Ab hier wird der Film richtig sozialkritisch und wirft Thesen und Parallelen zur jüngsten, aber auch aktuellen Geschichte auf. Da werden Bücher verbrannt, da wird gehetzt und Gewalt angewendet. Läden von "Farbigen" werden zerstört oder ganz einfach nicht mehr beachtet. Jedem dürften da gewisse Gemeinsamkeiten mit der deutschen, aber auch amerikanischen Geschichte auffallen. In der einen oder anderen Form ist das auch auf jedes andere Land der Welt anwendbar. Doch neben all dieser Aussagen bietet der Film auch jede Menge für das Auge. Die schwarzweißen Bilder mit farbigen Elementen sind alle digital erstellt worden, insgesamt gab es 1.700 Effect-Shots in diesem Film. Kein Film hatte bis dahin mehr. Auch die Schauspieler sind bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt worden. Großes Lob hier an Tobey Maguire, der den jungen David spielt, aber auch Jeff Daniels, der im Diner arbeitet. Auch Reese Witherspoon, Joan Allen oder J. T. Walsh passen hervorragend in ihre Rollen. "Pleasantville" ist intelligente und vor allem optisch sehr schöne Unterhaltung. (Haiko Herden)

 


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