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Der Heimliche Freund - [A Ascondidas] - [DE] DVD spanisch

Der Heimliche Freund - [A Ascondidas] - [DE] DVD spanisch
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Art.Nr.: 694164
Der Heimliche Freund - [A Ascondidas] - [DE] DVD spanisch

694164 DE
Tonspur: Spanisch
Untertitel: D
Länge: 88 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras:  
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 

Originaltitel: A escondidas
Regie: Mikel Rueda
Musik:  
Darsteller: Adil Koukouh, German Alcarazu, Joseba Ugalde, Eder Pastor, Moussa Echarif, Garazi Navarro, Álex Angulo, Ana Wagener
  Spanien 2014


DER HEIMLICHE FREUND - A escondidas

Die Spanier sind nicht mehr allein in ihrem Land. Die Spannungen zwischen einheimischen Jugendlichen und jungen Einwanderern aus Marokko bestimmen den Alltag in spanischen Städten. Bei einer Prügelei in der Disco entlädt sich die feindselige Stimmung. Rafael begegnet Ibrahim.
Rafa braucht unbedingt ein Mädchen, um mit seinen Kumpels mithalten zu können. Die hübsche Marta will mit ihm ausgehen, das wäre eine Gelegenheit für den 14jährigen, eher stillen Jungen, sich vor seinen Freunden zu beweisen. Aber Rafa verspürt keine Lust darauf. Er hat mehr Augen für den jungen Marokkaner Ibra.
Ibra lebt als Minderjähriger mit noch ungeklärtem Status allein in Spanien, sucht Anschluß im Schutz der Gemeinschaft seiner Landsleute, für die er sich als Straßendealer verdingt. Es ist eine prekäre Situation. Freunde hat Ibra nicht.
Freunde hat Rafa genug, und doch fühlt er sich einsam. Ibra weckt in ihm die Sehnsucht nach Abwechslung von seiner Clique. Die ewige Angeberei, die Erwartungen, der Leistungsdruck, selbst sein bester Freund Guille nervt. Gegen alle Widerstände freunden sich Rafa und Ibra an - heimlich, denn niemand hat Verständnis für eine Freundschaft zwischen einem Spanier und einem Araber. Zu sehr grenzen sich die Jugendlichen in ihren Lebenswelten voneinander ab. Bei seiner Clique leugnet Rafa die Freundschaft, und erst recht kann er nicht zugeben, daß Gefühle im Spiel sind, die tiefer gehen.
Ein Erdbeben geht durch Rafa. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Aus der Erschütterung der alten Werte wächst Rafas neue, eigenständige Persönlichkeit. Jetzt entscheidet er selbst, wer und was er sein möchte. Für den Zuschauer bleibt kein Zweifel an der Integrität des Jungen mit dem leicht femininen Blick. Rafas Wahl ist klar.
Der Film setzt gestalterische Mittel ein, um die Verbundenheit der beiden Jungen auch in den Momenten zu zeigen, wo sie physisch getrennt sind. Das Element Wasser ist das verbindende Medium. Rafa steht in der Dusche, und Ibra steht im selben Augenblick im Regen. Ähnliche vergleichende Bilder wiederholen sich. Diese Symbolik umschreibt die mächtige Anziehungskraft, durch die die beiden Teenager sich nahe kommen. Sie sind zwei Sonnen, die einander umkreisen, so heiß, daß sie sich nicht berühren können, ohne dabei zu verbrennen. Und um sie herum das kalte All.
Die zarte Liebesgeschichte vermeidet die ausgeleierte und angesichts der Kapitulation der Regierungen ohnehin fruchtlose Debatte um das illegale Eindringen afrikanischer und asiatischer Wirtschaftsmigranten auf europäisches Territorium. Weiträumige geopolitische Überlegungen liegen den beiden Jugendlichen fern. Ibra lebt in dem Irrglauben, in Europa würden grenzenlos für alle Milch und Honig fließen. Rafa kommt nicht auf die Idee zu hinterfragen, weshalb die Menschen in Afrika nicht fähig sind, aus ihren eigenen Ländern etwas zu machen. Derlei jugendliche Naivität ist die Voraussetzung für romantische Träumereien. An anderer Stelle entscheidet sich die Zukunft der zwei Freunde über ihre Köpfe. Die Wirklichkeit schlägt zu, als Ibra aus Spanien ausgewiesen wird. Ein nicht nur aus individueller Sicht ungerechter Akt, sondern auch vor dem Hintergrund fatal, daß der junge Marokkaner während seiner Zeit in Spanien bereits die Sprache gelernt hat und damit eine Schlüsselbedingung für die Integration erfüllt. Der Traum ist aus. Ibra flüchtet mit Rafas Hilfe. Das Zwillingsgestirn wird von einem schwarzen Loch entzweigerissen. (Pino DiNocchio)

 


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