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10 1/2 - Ten And A Half - [DE] DVD französisch

10 1/2 - Ten And A Half - [DE] DVD französisch
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Art.Nr.: 677954
10 1/2 - Ten And A Half - [DE] DVD französisch

 


677954 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Französisch
Untertitel: D
Länge: 112 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Wendecover, Kurzfilm "Alone with Mr. Carter" mit Robert Naylor

 

Originaltitel: 10 1/2
Filmlänge: DVD 108 Min. ohne Abspann
Regie: Daniel Grou
Musik:  
Darsteller: Claude Legault, Robert Naylor, Félixe Ross, Martin Dubreuil, Eugénie Beaudry, Jérémy St-Onge, Olivier Fontaine, Isaac Bellemare, Rodger Edan Jakubowski, Maxime Desjardins-Tremblay, Julie Saint-Pierre
  Kanada 2010


10 1/2 - TEN AND A HALF

Zerschunden liegt Tommy, zehneinhalb Jahre, in einem Krankenhausbett. Verprügelt hat ihn der große Bruder des siebenjährigen Jungen, den Tommy gezwungen hatte, ihm einen zu blasen.
Die psychisch kranke Mutter kann sich nicht um Tommy kümmern, ein Vater ist nicht zu erreichen. Eine Sozialarbeiterin bringt den Jungen in eine geschlossene Einrichtung der Kinderpsychiatrie. Auf das Eingesperrtsein, das strenge Reglement und auf die Schikanen der anderen Jungen in der Gruppe reagiert Tommy mit heftigen Wutausbrüchen. Sein Randalieren bringt ihn in die Gummizelle.
Erzieher Gilles versucht einen Zugang zu dem verhaltensgestörten Jungen zu finden. Tommy verweigert sich. Statt dessen provoziert er mit schlechtem Betragen, obszöner Sprache und der gezielten Andeutung sexueller Handlungen. Die wiederkehrenden Tobsuchtsanfälle führen das Personal an die Grenzen der Belastbarkeit.
Die für eine Therapie hinzugezogene Psychiaterin erkennt gleich, daß die Gewalt für Tommy die Kommunikationsform ist, mit der er sich ausdrückt. Sie lehnt es ab, den Jungen medikamentös zu sedieren. Das Team muß damit klarkommen, daß der Patient die Einrichtung zerlegt und die Mitarbeiter am Nasenring herumführt.
Tommy entwischt und flüchtet zu seinem Vater. Hier eröffnen sich dem Zuschauer erste Hinweise auf die Ursachen von Tommys schwerwiegender Verhaltensstörung. Die emotionale Verwahrlosung hat wie ein Virus das Milieu befallen, in welches der Junge hineingeboren wurde.

Man kann mit dem Film eigentlich nur etwas anfangen, wenn man professionell im Bereich der Kinderpsychiatrie oder der Heilpädagogik unterwegs ist. Für dieses Berufsfeld bildet das Szenario eine aufwühlende, unter die Haut gehende Studie. Ohne Musikbegleitung folgt die Kamera dem unbeherrschten Wüten des Jungen. Unglaublich ist die starke Performance von Jungdarsteller Robert Naylor in der herausfordernden Rolle.
In erster Linie ist das renitente Verhalten eine Reaktion auf die Unzufriedenheit mit sich selbst. Tommy ist sich seiner Defizite durchaus bewußt, und er ist einfach zornig darüber. Tommy weiß nicht, wie er aus dem Dilemma herauskommen soll. Deshalb isoliert er sich und verweigert jede Kooperation. Hilfsangebote empfindet er als Angriff auf seine Person.
In dieser Situation ist es für die Erzieher und Therapeuten eine enorme Aufgabe, eine Beziehungsebene zu dem kranken Kind zu schaffen. Das ist eine Arbeit mit unzähligen Rückschlägen. Alle gängigen Maßnahmen werden ausprobiert. Einer Lösung kommen die Experten nicht näher. Die findet Tommy schließlich selbst, als ihm bei seinen Ausflügen in seine bisherige Existenz klar wird, daß er dort nirgends einen Platz hat. Es scheint, als sei seine destruktive Energie nun erschöpft. Der Junge trifft die vielleicht erste eigene Entscheidung in seinem Leben. (Pino DiNocchio)

 


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