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Alexander - (Premium Edition) - [DE] DVD

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Art.Nr.: 649995
Alexander - (Premium Edition) - [DE] DVD

649995 DE
Tonspur: Deutsch / Englisch
Untertitel: D
Länge: 169 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Regiekommentar
Fight Against Time: Oliver Stones Alexander; Generic Cast Interviews; Trailer; Film-Clips; Featurette; Making Of; Behind the Scenes; TV-Spots; Aufwendig gestaltetes Booklet mit geschichtlichen Hintergründen, Zeittafel und plakativer Karte von Alexanders unglaublichem Eroberungsfeldzug

 

Originaltitel: Alexander
Filmlänge: DVD 160 Min. ohne Abspann
Regie: Oliver Stone
Musik: Vangelis
Darsteller: Colin Farrell, Angelina Jolie, Val Kilmer, Jared Leto, Jonathan Rhys-Meyers, Connor Paolo, Christopher Plummer, Joseph Morgan, Rosario Dawson, Anthony Hopkins
  USA / Großbritannien 2004


ALEXANDER

Der makedonische Königssohn Alexander wächst in einer zerrütteten Ehe auf. Die Mutter Olympias verwöhnt den entzückenden Knaben mit Musik und Poesie. In der Welt der Antike, wo die königlichen Herrscher vorgeben, von den Göttern persönlich abzustammen, wird auch Alexander allerlei Übernatürliches zugeschrieben.
Schon als Kind stellt Alexander seinem Lehrer, dem aus Griechenland herbeigeholten Philosophen Aristoteles, kluge Fragen. Ihn interessieren geopolitische Überlegungen: Griechische Helden sind in ferne Länder gereist, doch weshalb gehören diese Länder jetzt nicht zum griechischen Machtbereich?
Der Vater, König Philipp, ein treuloser, trunksüchtiger Despot, schenkt dem angeblich verweichlichten Sohn erst Achtung, als es dem Jungen vor versammeltem Publikum gelingt, ein durch Mißhandlung wild und störrisch gewordenes Pferd spielend zu besänftigen und zu reiten. Der junge Alexander erhält eine Ausbildung als Kämpfer.
Philipp schafft ein Bündnis zwischen Makedonien und den griechischen Städten, um sich gemeinsam gegen die ständige kriegerische Bedrohung durch den mächtigen Perserkönig Dareios zu wehren. Er plant einen Feldzug nach Kleinasien, doch dieses Vorhaben kann er nicht mehr realisieren. Er fällt einem Mordkomplott zum Opfer. In seinem zwanzigsten Lebensjahr wird Alexander König von Makedonien.
Sogleich führt der junge König ein vereinigtes Heer von Griechen und Makedoniern zur Invasion Persiens. In einer gewaltigen Schlacht in der Wüste wird die zahlenmäßig um ein Vielfaches überlegene persische Armee aufgerieben. Alexanders militärische Taktik geht auf. Babylon fällt, Dareios ist geschlagen und flieht ins Gebirge. Alexander zieht triumphal in die prächtigen Paläste der Stadt Babylon ein. Hier errichtet er seine neue Residenz. Doch das ist erst der Anfang.
Mit dem erbeuteten Gold rüstet Alexander neue Armeen aus, mit denen er weiter nach Asien vordringt. Der gebildete Makedonier sieht sich als Befreier der eroberten Völker. Gleichwohl er ihren alten Kulturen Achtung entgegenbringt, hält er sie für rückständige Barbaren, denen er die hellenische Zivilisation bringen will. Er behandelt die Menschen nicht wie Besiegte, sondern als Untertanen seines neuen Reiches, denen es gut gehen soll. Im Kreise seines engsten Führungsstabs stößt Alexanders Politik der Integration, vor allem die Rekrutierung junger Männer aus den fremden Völkern in die eigene Armee, zunehmend auf Kritik. Es gibt Verschwörungen gegen ihn. Die Zahl seiner Widersacher wächst. Auch in der fernen Heimat Makedonien bröckelt seine Macht.
Nach der Eroberung Baktriens, wo sich Alexander die geheimnisvolle Roxane zur Frau nimmt, treibt er ein enormes Heer über den Hindukusch, um das Ende der Welt zu finden. Er gelangt nach Indien, ein unerforschtes tropisches Land, das aus unzähligen sich bekämpfenden Fürstentümern besteht. Hier erfährt der erfolgsverwöhnte Feldherr zum ersten Mal, daß etwas nicht so läuft, wie er es sich in den Kopf gesetzt hat. Indien erweist sich als schwieriges Territorium, und die Truppe ist demoralisiert.
In einer Schlacht im Dschungel wird Alexanders treues Pferd, das er geritten hatte, seit er es damals als Kind gebändigt und sich zum Freund gemacht hatte, getötet. Der Verlust trifft Alexander schwer. Er befiehlt den Rückzug. Zurück in Babylon verstirbt sein Geliebter Hephaistion. Mit dem Freund hatte ihn seit Kindheitstagen eine tiefe Liebe verbunden. Alexander verdächtigt seine ewig eifersüchtige Gattin, Hephaistion vergiftet zu haben. Nur sein Sohn, den sie im Leib trägt, hält ihn davon ab, sie auf der Stelle zu erdolchen. Mit Hephaistion stirbt auch das Leben in Alexander. Im Alter von 33 Jahren erliegt er einer Infektion. Er hinterläßt ein Weltreich ohne Nachfolger, das binnen kurzer Zeit zerfällt.

So also stellt sich Hollywood Regisseur Oliver Stone das Leben Alexanders des Großen vor. Es wäre anmaßend, aus den lückenhaften und teils widersprüchlichen Quellen, welche die Geschichte zurückgelassen hat, genau bestimmen zu wollen, wie sich die Dinge damals zugetragen haben. Oliver Stone ist Entertainer und kein Wissenschaftler. Sein dreistündiges Abenteuer-Epos bietet spitzenmäßige Unterhaltung mit grandiosen Bildern. Alexander ist und bleibt ein Mythos, denn nur das faktische "nicht Wissen" um die Details der Wahrheit gestattet eine so romantisierende Darstellung.
Wirklich interessant ist eigentlich nur Alexanders Kindheit, in der sich sein Charakter formt. Stone verwendet einen guten Teil des Films auf jene Jahre, in denen der kleine Alexander zwischen Mutter und Vater regelrecht verloren ist und sich seine Identität selbst suchen muß. Vielleicht liegt hier die Quelle für seinen enormen Ehrgeiz.
Die Mutter vermittelt ihm den Sinn für Kultur und Philosophie, mit dem er später sein Weltreich regiert. Und sie pflanzt ihm ein, er sei von Geburt an von göttlicher Größe. Vom Vater bekommt er die Anerkennung versagt, solange er sich den Ruhm nicht selbst verdient hat. Somit bekommt er vom Vater den Trotz, mit dem er sich der Welt entgegenstellt und seine kühnen Pläne in die Tat umsetzt.
Alexander der Große hatte die Vision von einer Welt, in der die Völker friedlich zusammenleben und alle von den Errungenschaften der griechischen Kultur profitieren sollten. Er gründete zahllose Städte und ließ in den seinem Reich einverleibten Ländern technische Aufbauarbeit leisten. Er assimilierte fremde Kulturen, statt sie zu zerstören. Oliver Stones Bild von Alexander ist wohl überidealisiert, es gibt darin keinen einzigen Hinweis, daß er im einen oder anderen Fall auch zu grausamen Taten fähig war. Generell jedoch bleibt Alexander der Große durch seine Persönlichkeit eine Ausnahmeerscheinung unter den Weltherrschern der Geschichte.
Die Philosophie war übrigens damals schon dieselbe wie heute - nur genutzt hat sie damals wie heute nichts. Ein fruchtbares Miteinander der Kulturen funktioniert noch immer nicht. (Pino DiNocchio)

 


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Diesen Film gibt es auch in anderen Editionen:

Alexander - [DE] DVD

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