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Kim Novak Badete Nie Im See Von Genezareth - [Kim Novak Badade Aldrig I Genesarets Sjö] - [DE] DVD deutsch

Kim Novak Badete Nie Im See Von Genezareth - [Kim Novak Badade Aldrig I Genesarets Sjö] - [DE] DVD deutsch

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Art.Nr.: 664185
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664185 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 92 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Wendecover
- minus - Es fehlt der schwedische Originalton

 

Originaltitel: Kim Novak badade aldrig i Genesarets sjö
Regie: Martin Asphaug
Musik:  
Darsteller: Anton Lundqvist, Jesper Adefelt, Helena Af Sandeberg, Jonas Karlsson, Anders Berg
  Schweden 2005


KIM NOVAK BADETE NIE IM SEE VON GENEZARETH
Kim Novak badade aldrig i Genesarets sjö

Kurz vor den Sommerferien bricht sich die dicke Klassenlehrerin beim Turnen ein Bein. Als Vertretungslehrerin erscheint die überaus attraktive junge Ewa Kaludis. Die verdreht sämtlichen pubertierenden Jungen in der Klasse die Sinne. Sie ist so schön wie die amerikanische Schauspielerin Kim Novak, finden die Jungs und kommen kaum noch aus dem Schwärmen heraus. Erik ist besonders heftig in die schöne Lehrerin verschossen. Zu dumm, daß sie mit dem arroganten Handballstar Berra Albertsson verlobt ist. Die letzten drei Wochen bis zu den Ferien vergehen wie im Flug.
Weil Eriks Mutter mit schwerem Krebs im Krankenhaus liegt, soll der 14jährige diesen Sommer mit seinem älteren Bruder Henry in der familieneigenen Ferienhütte verbringen. Genezareth ist der Name des Hauses. Es liegt an einem See, der aber nicht so heißt. Wir befinden uns in Schweden in den frühen 1960er Jahren.
Henry, von Beruf Journalist, will im Urlaub in Ruhe ein Buch schreiben - und ab und zu ein Mädchen abschleppen. Damit er dabei möglichst ungestört bleibt, wird Eriks Klassenkamerad Edmund eingeladen mitzukommen. Die beiden kennen sich eigentlich kaum, aber sie kommen sofort gut miteinander aus. Der altkluge Edmund mit einem Hang zur Quasselstrippe hat in jeder Lage einen schlauen Spruch parat. Doch das empfindet der nachdenkliche Erik immer noch weitaus erholsamer als die nervige Gesellschaft der anderen Kumpels mit ihren unreifen Flegeleien. Das verspricht ein Spitzensommer zu werden. Während Erik bei entspannten Bootsfahrten von Ewa träumt, treffen die Jungs sie unerwartet im nahegelegenen Vergnügungspark wieder.
Am selben Abend werden sie Zeugen, wie Ewas Freund Berra Albertsson mit seiner Gang einen Mann brutal zusammenschlägt. Der Kerl ist ihnen wirklich unheimlich. Seine schäumende Eifersucht ist beängstigend.
Sprachlos sind die Knaben, als sie herausfinden, daß die Frau, mit der sich Henry in der Hütte lautstöhnend vergnügt, ausgerechnet ihre angebetete Ewa ist. Die Teenager wissen, daß Ewa für sie eine Nummer zu groß ist. Ihnen bleibt nur das heimliche Beobachten und das Auskosten von Fantasien und feuchten Träumen. Es ist ein Sommer voller Poesie. Die unbeschwerten Ferien werden mit einem Schlag unterbrochen, als in der Nähe des Hauses ein Mord geschieht...

Hinter dem ziemlich komischen Filmtitel verbirgt sich also überraschenderweise ein atmosphärisches Jugenddrama nach einem Roman des schwedischen Krimiautors Håkan Nesser. Es ist aber kein gewöhnlicher Krimi, und der Fall hat auch keine gewöhnliche Auflösung.
Bei der Fahrt zur Beisetzung seines alten Jugendfreundes erinnert sich Erik an jenen denkwürdigen Sommer, den sie vor 40 Jahren gemeinsam erlebt hatten. Behutsam zeichnet sich in der Erzählung die erwachende Sexualität eines 14jährigen Jungen ab. In beschaulichen, romantischen Bildern wird von der Zeit des Umbruchs erzählt, in der ein Jugendlicher so viele für das Leben prägende Eindrücke in sich aufnehmen muß. Unpathetisch gibt eine Jungenseele Einblicke in ihre Gefühlswelt - in Ängste, Sehnsüchte, Leidenschaften. Die Naturidylle des Schauplatzes schafft eine Ruhe, in der sich das Spannungsfeld zwischen unbekümmertem kindlichem Abenteuer und dem tödlichen Ernst von Liebe und Verbrechen aus Leidenschaft entfaltet. Der Tod umrahmt dies alles wie ein unsichtbares Seil, an dem Erik gefesselt ist. Es verbindet den dunklen Schatten seines Geheimnisses aus Kindheitstagen mit der Vergänglichkeit des Lebens, die er nur langsam begreift. (Pino DiNocchio)

 


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