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Das Fliegende Klassenzimmer (1973) - [DE] DVD

Das Fliegende Klassenzimmer (1973) - [DE] DVD

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Art.Nr.: 615217
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615217 DE - mit Wendecover -
Tonspur: Deutsch
Untertitel: keine
Länge: 88 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
Extras: Wendecover

 

Originaltitel: Das Fliegende Klassenzimmer
Regie: Werner Jacobs
Musik:  
Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Reincke, Otto Bolesch, Diana Körner, Bernd Herzsprung, Wolfgang Jarczyk, Thomas Eggert, Hans Putz, Daniel Mueller, Alois Mittermair, Thomas Ecker, Mark Ramershoven
  Deutschland (West) 1973


DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER (1973)

Die Jungen vom Internat des Gymnasiums in Bamberg liegen in ständigem Kleinkrieg mit den Realschülern. Niemand mehr weiß, wer damit angefangen hat, aber auf jede gemeine Tat folgt stets die nächste als Rache. Ratschläge für Abwehr und Gegenmaßnahmen holen sich Gymnasiasten von Zeit zu Zeit bei einem Mann, den sie den "Nichtraucher" nennen, weil er auf einem Gartengrundstück in einem ausrangierten Eisenbahnwagon mit der Beschriftung "Nichtraucher" wohnt.
Im Internat geht es zu wie in jedem Internat. Die Jungen versuchen Streiche zu spielen, wo es nur geht - besonders dem "schönen Theo" aus dem obersten Jahrgang, der als Aufpasser ständig um sie herumschleicht. Richtig gern mögen die Jungs ihren Klassenlehrer Dr. Johannes Bökh. Der ist ein richtiger Kumpel, macht einen interessanten Unterricht und ist fair und gerecht; deshalb hat er bei den Schülern den Spitznamen "Justus". Ihm zu Ehren schreibt Johnny Trotz gerade ein Theaterstück, das die Klasse bei der Abschlußfeier aufführen will.
Überschattet werden die Vorbereitungen von einem neuerlichen Zwischenfall mit den Realgeiern: Diesmal hat die Bande von der Realschule den Sohn des Gymnasialprofessors Kreuzkamm entführt - mitsamt der Diktathefte, die der Rudi zum Korrigieren für den Papa mit nach Hause nehmen sollte. Das alles ist die Strafe dafür, daß die Gymnasiasten den von der Nationalmannschaft signierten Fußball der Realschüler ruiniert haben. Rudis Kameraden sind entschlossen, den Gefangenen mit allen Mitteln zu befreien. Verhandlungen führen nicht weiter, deshalb soll ein Kampf den Streit entscheiden. Matz siegt im Zweikampf gegen den stärksten von den Realschülern, aber die wollen sich danach nicht an die Abmachung halten. Also führt kein Weg daran vorbei, die Kerle samt und sonders zu verprügeln. Während die Keilerei im Gange ist, schleichen sich Sebastian und Matz unbemerkt fort, um Rudi aus dem Kellerverlies zu befreien. Das gelingt auch, aber von den Heften finden sie nur noch ein Häuflein Asche vor. Es wird nicht leicht sein, das dem Professor zu erklären.
Außerdem mußten die Jungs für die Aktion ohne Erlaubnis das Internatsgelände verlassen. Lehrer Justus hat für dieses Vergehen allerdings viel Verständnis. Schließlich hatten die Schüler einen edlen Grund für ihren Ausflug in die Stadt. Beim Nachsitzen erzählt Justus den Schülern eine Geschichte aus seiner eigenen Kindheit im Internat. Auch er hatte sich in der Not befunden, gegen die Regeln verstoßen zu müssen. Sein bester Freund Robert hatte für ihn eingestanden. Doch nach dem Studium hatten die Freunde sich aus den Augen verloren. Robert, der eigentlich Arzt ist, hatte seinen Beruf an den Nagel gehängt aus Kummer darüber, daß er seinen Sohn nicht hatte retten können. So erfahren die Kinder, daß der klavierspielende Nichtraucher draußen in dem Eisenbahnwagon kein geringerer ist als jener alte Jugendfreund von Justus - und die beiden keine Ahnung voneinander haben. Also denken sie sich einen Plan aus, um die zwei wieder zusammenzubringen. Jetzt scheint alles perfekt für den Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs mit der Aufführung des Theaterstücks "Das Fliegende Klassenzimmer". Da begeht der kleine Uli, der allen beweisen möchte, daß er kein Feigling ist, eine Dummheit...

Obwohl sich das Drehbuch eng an die Romanvorlage hält, ist das nicht die überzeugendste Verfilmung des Erich Kästner Kinderbuchs. Joachim Fuchsberger ist ein bißchen zu übertrieben väterlich in der Rolle des Justus. Die jungen Darsteller sagen ihre Texte allzu übertrieben intoniert auf, als würden sie die ganze Zeit daselbst auf der Theaterbühne in der Turnhalle stehen und etwas aufführen, an dessen Ernsthaftigkeit sie selbst nicht glauben. Schauspielen vor der Kamera erfordert eine andere Art des Agierens. Die Trennung zwischen dem Theaterstück und dem realen Geschehen ist hier überhaupt nicht gelungen. (Pino DiNocchio)

 


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