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Da Geht Noch Was - [DE] DVD

Da Geht Noch Was - [DE] DVD

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Art.Nr.: 692691
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692691 DE
Tonspur: Deutsch
Untertitel: D
Länge: 97 Min.
Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
Extras: Audiokommentar; Making of; Interviews; Premierenclip; Blick hinter die Kulissen

 

Originaltitel: Da geht noch was
Filmlänge: DVD 93 Min. / BD 97 Min. ohne Abspann
Regie: Holger Haase
Musik:  
Darsteller: Henry Hübchen, Florian David Fitz, Marius Haas, Leslie Malton, Thekla Reuten, Jamie Bick, Felix von Manteuffel, Nino Böhlau, Lino Noah de Greiff, Leon Joél de Greiff, Florian Brückner
  Deutschland 2013


DA GEHT NOCH WAS

Nur noch einmal im Jahr schaut Conrad bei seinen Eltern vorbei. Mehr ist nicht zu ertragen. Auch in diesem Jahr soll es nur ein schneller Abstecher auf dem Weg zum Urlaubsflieger werden. Zu seiner Verwunderung erfährt Conrad, daß seine Eltern sich nach 40 Ehejahren getrennt haben. Mama Helene ist ausgezogen und hat sich einen ergrauten italienischen Liebhaber angelacht. Papa Carl fällt im Eifer seiner Schimpferei prompt in den leeren Swimmingpool. So bleibt Conrad keine andere Wahl, als den ungeliebten alten Herren im Elternhaus zu versorgen.
Mit ihm dabei ist sein Sohn Jonas, der für die Ferien aus dem Internat gekommen ist. Während die verwöhnte Luxus-Gattin Tamara schon ungeduldig am Urlaubsort auf das Nachkommen von Conrad und Jonas wartet, müssen diese die Launen des alten Carl ertragen. Conrad sieht sich vor der Aufgabe, die zerbrochene Ehe seiner Eltern retten zu müssen. Das ist vor allem eine Auseinandersetzung mit seinem sturen Vater, zu dem er seit Kindheitstagen ein gebrochenes Verhältnis hat.
Der 13jährige Jonas hat da ein vergleichsweise leichtes Problem. Er muß nur rausfinden, wie er als Junge das kesse Nachbarsmädchen Kim von sich beeindrucken kann. Opa gibt dem Enkel da gern Nachhilfe.

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. Das ist die Ausgangslage. Conrad blickt leidvoll auf seine Kindheit zurück. Von den Erziehungsidealen des Vaters fühlte er sich stets drangsaliert, schikaniert, gedemütigt. Conrad hatte sich in seiner Jugend eine Parallelwelt aus seinen eigenen Lebensansichten geschaffen, in die er sich zu seinem Selbstschutz flüchten konnte. Lange hatte er als Erwachsener noch kämpfen müssen, um den emotionalen Panzer zu verlassen und sich vom Druck der väterlichen Einschüchterung zu emanzipieren.
Der unverbesserliche Carl hat sich nicht geändert. Er ist und bleibt ein alter Nörgler. Er versteht es nach wie vor, mit seinen groben Worten die Menschen zu verletzen. In der erzwungenen Konfrontation dämmert es Conrad, daß er doch noch mehr von den Wesenszügen seines Vaters in sich trägt als ihm lieb ist. Was hat er aus seiner eigenen Familie gemacht? Der Beruf war ihm stets wichtiger. Das Kind hat er ins Internat gesteckt. Von seiner Frau weiß er eigentlich nicht viel. Ob Jonas und Tamara überhaupt in dem Haus leben wollen, welches er gerade baut, das hat sich Conrad noch gar nicht gefragt.
Mit den drei Vätern und Söhnen - Carl, Conrad, Jonas - treffen sich drei Generationen bei der Suche nach dem richtigen Familienmodell. Teenager Jonas ist alles andere als zufrieden mit seinem Schicksal. Nachwuchsdarsteller Marius Haas gibt dem mißmutigen, bockigen Schmollen des pubertierenden Jonas eine Figur, die dem Vater ein deutliches Verlangen nach mehr Aufmerksamkeit signalisiert. Selbstdarsteller und Mitautor Florian David Fitz führt in der Geschichte einen Mehrfrontenkampf, der letztlich dazu führen muß, daß sich Conrad seiner eigenen festgefahrenen Situation klar werden muß. Ein Konflikt, dem sich fast jeder Mann im Leben einmal stellen muß. Gegen Ende verläßt der Realismus der berechtigten Generationenfrage den Film und weicht dem Klischee. Jeder bewegt sich plötzlich ein Stück, und siehe da: Da geht noch was. Im deutschen Kino geht aber leider nichts. Das krampfhafte Bemühen, auf der Kinoleinwand mehr zu bieten als das Niveau deutscher Fernsehschmonzetten mündet in peinlicher Selbstüberschätzung der Macher. (Skip Martin)

 


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Dieser Titel ist auch in anderen Editionen erhältlich:

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