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Loveless - [Nelyubov] - [DE] DVD

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675949 DE - mit Wendecover -
Tonspur:Deutsch / Russisch
Untertitel:D
Länge:121 Min.
Bild:16:9 Widescreen 1:2.35
Extras:Wendecover


Originaltitel: Nelyubov
Filmlänge: DVD 116 Min. ohne Abspann
Regie: Andrej Swjaginzew
Musik:  
Darsteller: Maryana Spyvak, Alexey Rozin, Matvey Novikov, Andris Keiss, Marina Vasileva, Aleksey Fateev, Artyom Zhigulin
 Rußland / Frankreich 2017

LOVELESS - Nelyubov

Einig sind sich die Eltern von Alyosha, daß sie ihre auseinandergelebte Ehe scheiden lassen und jeder seiner eigenen Wege gehen wird. Die Wohnung ist schon in Auflösung. Aber keiner der beiden will das Kind haben. Dem 12jährigen Jungen droht die Abschiebung in ein Internat. Alyosha ist verzweifelt und zieht sich traurig zurück. So ungeliebt von den Eltern fühlt er sich völlig verlassen. Als Zuschauer leidet man sofort unmittelbar mit. Aber Alyosha bleibt eine fast geisterhafte Nebenfigur. Erzählt wird im Film nur die Geschichte von Zhenya und Boris. Sie will sich emanzipieren, er denkt nur an Job und Karriere. Während der Film sich über die erste Hälfte der Laufzeit ausgiebig mit dem Sexleben der zerstrittenen Eheleute mit ihren jeweils neuen Liebhabern beschäftigt, verschwindet der zu Hause allein gelassene Alyosha. Vermutlich ist er weggelaufen. Erst nach zwei Tagen fällt das seiner Mutter auf. Die Polizei gibt sich gleichgütig. Mit Hilfe eines professionellen Suchdiensts begeben sich die Eltern zwangsläufig gemeinsam auf die Spur des Ausreißers...

Das beklagenswerte Opfer ist das Kind, dessen Kummer von den egoistischen Eltern nicht wahrgenommen wird. Schließlich dreht sich alles nur um die Suche nach Alyosha, doch er selbst bleibt absent. Nur in der Anfangssequenz ist der Junge im Film zu sehen. Am Ende gewinnt ein anderer Junge die Aufmerksamkeit. Alyoshas bester und einziger Freund könnte einen wichtigen Hinweis haben.
Es ist ein russischer Film, doch er mutet in seiner vulgären Tristesse wie jene Dramen an, die man vom radikalen französischen Kino kennt. Da zeigen sich interessante Parallelen in der Mentalität beider Länder. Am Schluß wird noch eine Salve russischer Hetzpropaganda gegen die Ukraine abgefeuert - im Jahr 2012, in dem die Handlung spielt, ein deutlicher Vorbote des folgenden Kriegsgeschehens. Das ist bedauerlich, daß man sich diesen Mißgriff nicht verkneifen konnte. (Pino DiNocchio)

 


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