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Ich War Zuhause Aber - [DE] DVD

Ich War Zuhause Aber - [DE] DVD

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Art.Nr.: 643621
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643621 DE
Tonspur:Deutsch
Untertitel:E
Länge:101 Min.
Bild:16:9 Widescreen 1:1.66
Extras:Booklet
- minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt

 
Originaltitel: Ich war zuhause, aber
Filmlänge: DVD 98 Min. ohne Abspann
Regie: Angela Schanelec
Musik:  
Darsteller: Maren Eggert, Jakob Lassalle, Clara Moeller, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg, Alan Williams, Jirka Zett, Dane Komljen
 Deutschland 2019

ICH WAR ZUHAUSE, ABER

Berlin im grauen Winter. Minutenlange, standbildartige Kameraeinstellungen, in denen nichts wirklich passiert, nur minimale Bewegungen deuten eine Aktion an. Zu hören sind nur die ungefilterten Umgebungsgeräusche, was auf Dauer extrem anstrengend ist. Nach 8 Minuten fällt das erste Wort in Form einer lyrischen Rezitation. Schüler proben im Klassenraum das Theaterstück Hamlet. Diverse Szenen aus dem Shakespeare Drama ziehen sich durch den ganzen Film. Die Kinder haben die gewundenen Verse sauber auswendig gelernt, spielen mit bemerkenswerter Disziplin die langen regungslosen Partien.
Eine keuchende Mutter legt sich ihren Sohn erleichtert zu Füßen. Der Junge, 13 Jahre alt, kindlich weiches Gesicht, halblange braune Haare, kam am frühen Morgen verdreckt nach Hause. Eine Woche war er verschwunden gewesen. Wo Philip war, und was er über die Tage gemacht hat, das bleibt im Dunkeln. Er spricht nicht darüber, gibt keine Erklärung.
Mutter Astrid liegt im Bett mit dem Tennistrainer ihrer jüngeren Tochter Flo. Die Frau läuft leicht verwirrt durch die Welt, schwadroniert über das Leben und quatscht Leute tot. Sie sucht nach Antworten für das befremdliche Verhalten ihres Sohns. Setzt er sich auf seine Weise damit auseinander, daß sein Vater gestorben ist? Vielschichtige Gedanken über den Tod verweben sich. Astrid ist die Hauptfigur in dem sonderbaren Kunstfilm. Zunehmend psychotisch reagiert sie auf die Ausweglosigkeit. Ihre Nerven liegen blank. Sie erträgt es nicht, die mütterliche Kontrolle über den zu einem eigenständigen Individuum heranwachsenden Sohn einzubüßen.
Wenig unterhaltsam setzt das Werk den Zuseher einem kryptischen Puzzlespiel aus, ohne daß er weiß, wie das Motiv aussieht. Phasenweise reihen sich Bilder aneinander, deren Sinn sich erst erschließt, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge neu anordnet.
Bedächtig in Zeitlupe trägt Philip seine kleine Schwester im sommerlichen Wald auf nackten Füßen durch einen Bach. Der Rest ist Schweigen. (Pino DiNocchio)

 


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